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Der Geschmack der Freiheit

Eine moderne Geschichte frei nach Aischylos

(WM) Am Donnerstag, den 18. Mai hat in der IGS Aurich-West das Stück "Der Geschmack der Freiheit" Premiere, das an frei nach einem Stück des griechischen Dichters Aischylos entwickelt worden ist: Eine 2500 Jahre alte Tragödie trifft auf Menschen von heute, denn das, was damals geschrieben worden ist, ist leider noch immer aktuell.

Zum Inhalt
Einige junge Erwachsene treffen sich zufällig an einem Strand in Griechenland; alle sind auf der Suche nach ihrer persönlichen Freiheit und auf der Flucht vor den Zwängen in Deutschland.
Plötzlich taucht eine Gruppe junger Frauen auf, die über das Meer geflohen ist (frei nach den "Schutzflehenden" von Aischylos). Die Regierenden müssen, wie auch im alten Drama, entscheiden, ob diese Menschen bleiben dürfen oder ob sie ihren Verfolgern ausgeliefert werden sollen. Es geht um Begegnungen und Konflikte, um Ängste und vor allem um die Frage, was Freiheit eigentlich ist und was man dafür zu riskieren bereit ist.

Einzelne Teile des antiken Stückes sind behutsam in die heutige Sprache übertragen worden, und auch einige Elemente der klassischen griechischen Tragödie wurden übernommen. Die moderne Handlung, die die mitteleuropäische Sicht wiederspiegelt, ist von den Oberstufenschülern der Theater-AG entwickelt worden, während die um Schutz bittenden Frauen von Schülerinnen und Schülern aus dem 9. Jahrgang dargestellt werden.

Außer der Premiere am Donnerstag, dem 18. Mai gibt es noch eine weitere Aufführung am Sonntag, dem 21. Mai. Beide Vorstellungen beginnen um 20 Uhr; der Eintritt ist jeweils frei.

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