IGS Aurich verabschiedete sehr erfolgreichen Abiturjahrgang

(HR) Auf den ersten Blick war alles wie gewohnt: 75 Abiturienten in festlicher Kleidung, Blumen, Ansprachen, Zeugnisse.

Und doch kann diese Abiturfeier als ungewöhnlich angesehen werden. Wegen der Corona-Pandemie hatten wir uns dafür entschieden, den großen Jahrgang nach den fachlichen Schwerpunkten aufzuteilen: Sprache, Kunst, Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften und Sport. Es gab also in diesem Jahr den ganzen Tag Feiern in kleinen Gruppen, zusammen mit den Eltern, mit Abstand und sitzend.

„Ich freue mich außerordentlich, so erfolgreiche Abiturienten aus unserer Schule entlassen zu dürfen“, begrüßte unsere Schulleiterin sie hoch erfreut und überbrachte auch die Grüße und Glückwünsche des Schulelternrats. Sie hob in ihrer Ansprache hervor, dass nicht nur das Gesamtergebnis von 2,5 im Durchschnitt stolz machen dürfe. Noch schöner sei, dass es 15 Abschlüsse mit einer 1 vor dem Komma gebe. Der Schüler Bruno Nitsch stach daraus mit der Traumnote von 1,0 noch einmal besonders heraus.

Dr. Göckel konnte eine Reihe ihrer Schülerinnen und Schüler für herausragende Schul- und Abiturleistungen zusätzlich besonders auszeichnen. Von dem Fachverband Kunstpädagogik und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft gab es Buchpreise und Urkunden. Dass sie diese Preise überreichen dürfe, sei ihr eine besondere Freude, sei sie doch als promovierte Physikerin mit Leib und Seele Naturwissenschaftlerin.

Die Verabschiedung in fünf Profilen machte es möglich, individuell auf die einzelnen Schülergruppen einzugehen. So gab Oberstufenkoordinator Alfons Heuermann in seinen Ansprachen jeder Schülergruppe Gedanken mit auf den weiteren Lebensweg, die zu ihrem jeweiligen Schwerpunkt passten. „Die COVID 19 – Pandemie ist nicht nur ein medizinisches Problem“, sagte er. Sie habe den Blick auf Sprache, Kultur, Gesellschaft, Naturwissenschaft und Sport grundlegend verändert. Er ermutigte die Abiturientinnen und Abiturienten, ihre in der Schule erworbenen Fähigkeiten in die Gesellschaft hineinzutragen. „Macht die Gesellschaft mit eurer Sprache menschlicher, gestaltet sie mit künstlerischer Freiheit, bleibt demokratisch, forscht in den Naturwissenschaften zum Wohl der Menschen und zeigt Kameradschaft nicht nur im Sport“, so sein Appell.

Auch die Abiturientinnen und Abiturienten kamen in den einzelnen Feiern zu Wort. Unter anderen dankte Schülersprecher Pepe Weber Eltern und Lehrkräften für ihre Unterstützung und lobte den Zusammenhalt im Jahrgang. Er erwähnte aber auch die erschwerten äußeren Bedingungen bei diesem Abitur. Zuvor waren schon die Teilnehmer eines der beiden Kurse im gesellschaftlichen Schwerpunkt auf der Bühne einzeln vorgetreten und hatten sehr persönliche Dankesworte an ihre Eltern im Saal gerichtet. Die Abiturientinnen und Abiturienten des Kunst-Schwerpunkts wandten sich den Gästen im Forum zu und erzählten von ihren Studien- und Berufswünschen. Oft begannen sie mit dem Satz: „Eigentlich hatte ich vor, ... , aber das geht wegen Corona nicht. Jetzt habe ich den Plan, ...“. Wieder wurde deutlich, welche besondere Herausforderung es ist, in Zeiten einer Pandemie die Schullaufbahn zu beenden.

Am Schluss wurden die Zeugnisse verliehen – mit Mundschutz bei allen Beteiligten. Mit Musik kam vom Band, denn Live-Musik war in diesem Jahr nicht möglich, zogen dann alle aus der Schule zur Fortsetzung der Feiern im privaten Kreis. Macht’s gut!

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