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T r e f f e n  i n  A d a z i

 panocomenius

COMENIUS Projekt der IGS Aurich-West

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Ansprechpartner
Herr Tiffert
Telefon: +49 (0)4941 6009 26

E-mail: wolfgang.tiffert@igs-aurichwest.de

 

 



Tage in Lettland

Die Tage in Lettland waren vor allem eines. Ereignisreich.
Schon mit dem Flug über Riga bekamen wir einen ersten Eindruck über die Beschaffenheit der Landschaft. Begrüßt wurde man von zahlreichen, bunten und alleinstehenden Villen inmitten von dichten Tannenwäldern.
Die Abwicklung am Flughafen ging recht zügig und so konnten wir mit einem Mietwagen unser erstes Ziel ansteuern. Die Ostsee, genauer gesagt den Strand von Jūrmala. Auf dem Weg dorthin begaben wir uns aber auf die Suche nach einem Café oder etwas Ähnlichem. Fündig wurden wir in einem kleinen Restaurant, wo wir nach Pancakes und Kaffee gestärkt wieder aufbrachen.
Am Strand empfing uns  eine uns Ostfriesen  gut bekannte kräftige Brise. Einen Spaziergang unternahmen wir trotzdem, ehe uns unser Tagesplan zurück nach Riga führte.
Nach einer Stadtbesichtigung Rigas ging es für  uns weiter nach Ādaži dem Ort unserer Partnerschule, wo wir auch auf unsere Gastfamilien trafen.
Nach einem freundlichen Empfang durften wir auch schon unsere neues Zuhause für die nächsten Tage beziehen. Es folgte ein gemeinsamer Abend bei einem Hockeypiel,  wo wir Zeuge des Nationalstolzes auf den Nationalsport Hockey werden durften. Lettland verlor, die gute Stimmung aber blieb.
Nach einer erholsamen Nacht, wenn aufgrund der sehr offenen Wohngestaltung auch etwas ungewöhnlichen, ging es nach einem reichhaltigen Frühstück Richtung Schule. Außer einigen Lehrern und unseren Gastschülern trafen wir dort allerdings so gut wie niemanden. Denn es war Nationalfeiertag und die lettischen Schüler hatten schulfrei.
Und so begann sicherlich der ereignisreichste Tag unseres Aufenthaltes in Lettland. Den Auftakt machte der Besuch der Bobbahn, wo wir einiges zur Geschichte dieses Sportes erfuhren, sowie auch etwas über einen sehr erfolgreichen Bobfahrer, der uns zufällig bei einem späteren Restaurantbesuch über den Weg lief.  Die Bahn durften wir sogar selbst einmal hinunter, allerdings zu Fuß.
Weiter ging es zu einer Burg. Das noch gut erhaltene Gebäude besaß eine Bühne, einen Pranger, an den auch mal die Lehrer gestellt wurden, und eine Waffenkammer weit oben, den allerdings nur einige wenige für sich entdeckten und mit historischen Schwertern und Helmen hantieren durften. Mit einer Seilbahn machten wir uns auf eine kleine Wanderung durch lettische Waldgebiete, ehe es uns zur berühmten Gutmannshöhle in Sigulda führte. Das Quellwasser im Inneren war klar und sauber und auch Heilkräfte wurden ihr zugesprochen. Bekannt durch eine  Sage aus dem 17. Jahrhundert wurde sie bald zum Symbol der Liebe und Ehe.
Weiter ging es dann aber zur nächsten Burg. In dem umliegenden Dorf gab es Museen und kleine mittelalterliche Gebäude zu sehen, die neben dem begehbaren Turm viel zum Geschichtsverständnis beitrugen. Gut gelaunt ging es dann zurück Richtung Ādaži, wo wir beim gemütlichen Grillen einen tollen Abend verbrachten.
Der nächste Tag spielte sich überwiegend in der Schule ab. Wir  nahmen am Unterricht teil, der zeitweise überraschend undiszipliniert ablief, da die lettischen Schüler keine mündlichen Noten erhalten. Trotzdem herrschte in der Schule eine nette Atmosphäre, was vor allem an der guten Ausstattung der Klassenräume lag.
Eine Videokonferenz hier, ein Vortrag da. Wir besuchten auch die Musikschule, wo schon die  kleinsten ihre Instrumente lernten. Und auch lettischem Volkstanz durften wir uns anschauen. Diese Tradition wird äußerst gepflegt und so mussten wir in einem Pub abends auch selbst einmal unsere Tanzkünste unter Beweis stellen.
Abends besuchten wir noch eine Kinovorstellung, die auch für uns verständlich war, denn die meisten Filme laufen auf englisch mit Untertiteln. Entspannt ließen wir den Tag über den Dächern Rigas in einem Cafe ausklingen.
Tags drauf stand die Uni auf unserem Plan, die wir besichtigten und  wo wir uns mit deutschen Studenten in Riga unterhielten. Es war sehr aufschlussreich, diese Alternative zum Studium in Deutschland zu besprechen, denn die Hürde des NCs würde so entfallen, was ein häufiges Argument für ein Auslandsstudium darstellt. Auch die Altstadt mit vielen interessanten Gebäuden ließen wir uns nicht entgehen, auch wenn die Lehrerin der Letten als begeisterte Stadtführerin die müden Beine wohl nicht spürte.
Es folgte abendliches Kulturprogramm, der Besuch eines typischen Pups. Und so neigte auch dieser Tag sich dem Ende.
Und so neigte sich auch unser Aufenthalt in Lettland gen Ende. Denn am nächsten Morgen ging es für uns wieder nach Riga und damit zurück nach Hause.

 

Präsentation "Riga, Lettland"

 

Fotos

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Die Mittelschule von Ādaži:

Ādažu vidusskola
Dace Dumpe
Gaujas ul. 30, 
Ādaži, Lettland

Tel: +371 67709330

Aija Kruze, aikr@tvnet.lv
Dace Dumpe, vidusskola@adazi.tl.lv

 

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