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feder

 Jahrgangszeitung "Die Feder"

!!! Update 2016 !!!

Der 5. Jahrgang (2014/15) war der erste Jahrgang an der IGS Aurich-West, bei dem die Inklusion so umgesetzt werden sollte, wie es der Gesetzgeber mittlerweile vorsieht. Damit wird die Bandbreite der Leistungmöglichkeiten um ein weiteres Element erweitert. Umso wichtiger ist es daher, Angebote zu schaffen, die leistungsoffen sind, gleichzeitig aber auch verbindende Strukturen schaffen.

Die Einrichtung einer Jahrgangszeitung im 5. Jahrgang (mittlerweile 6) ist ein solches Angebot. Betreut wird dieses Angebot von zwei Lehrkräften des Jahrgangs. Sie haben in Zusammenarbeit ein erstes Musterexemplar für eine Jahrgangszeitung erstellt, das als Vorlage für die weitere Arbeit dienen sollte. Die Resonanz war durchweg positiv, sodass schon bald die nächsten beiden Ausgaben folgten, die inhaltlich zum großen Teil von Schülerinnen und Schülern gestaltet wurden. Im Folgenden werden einige Ziele dargestellt, die mit der Einrichtung der Jahrgangszeitung verfolgt werden.

Identifikation mit dem Jahrgang

Hauptziel ist es, mit der Jahrgangszeitung ein Medium zu schaffen, das den Zusammenhalt innerhalb des Jahrgangs und die Identifikation mit diesem fördert. Die Artikel und die Auswahl der Rubriken sollen auch darauf hinwirken, Verhalten zu beeinflussen und Vorbilder zu schaffen. Interviews mit Lehrkräften und Vorstellungen von Einzelpersonen sollen das gegenseitige Kennenlernen fördern und damit möglicherweise auch den respektvolleren Umgang miteinander.

Fordermöglichkeiten schaffen

Leistungsstarke Schüler brauchen Angebote, die sie fordern. Das gilt für den Unterricht und auch für Angebote außerhalb des Unterrichts. Eine Jahrgangszeitung ist eine sehr offene Form des Forderns. Die Schüler können selbst entscheiden, welchen Inhalt und welche Form ihre Beiträge haben sollen. In erster Linie werden hier natürlich Kreativität und Sprachkompetenz gefordert. Die Schüler werden jedoch auch dadurch gefordert, Probleme zu lösen, die sich beim Erstellen einer Zeitung ergeben. Das reicht von Layout- bis zu Organisationsfragen, die die Schüler weitgehend selbst lösen sollen. Sollte sich die Jahrgangszeitung bewähren, werden sich die Lehrkräfte nach und nach zurückziehen, so dass die Redaktion in Eigenverantwortung der Schüler geführt wird.

Erfolgserlebnisse ermöglichen

Schüler, besonders die, die eher leistungsschwach sind, brauchen Motivation. Dazu gehören Erfolgserlebnisse. Beiträge in einer Jahrgangszeitung können eine solche Motivation sein. Die Beiträge werden von vielen Schülern, Lehrern und Eltern gelesen und man kann stolz darauf sein, dass der eigene Name unter dem Beitrag steht. Die bisherige Beobachtung innerhalb der Redaktion zeigt, dass gerade leistungsschwache Schüler im Vergleich zu Unterrichtsbeobachtungen sehr engagiert mitarbeiten und sich sehr freuen, wenn das Endprodukt auch ihren Namen trägt. Dabei versuchen wir auch Mitwirkungsmöglichkeiten zu schaffen, bei dem Schüler eher organsisatorische Dinge (Presseausweise, Plakate, Verkauf) übernehmen können.

Umgang mit dem Computer lernen

Zwar hat fast jeder Schüler Zugriff auf Smartphones oder Computer, die Benutzerkompetenz ist jedoch oft gering. Auf den ersten Blick kennen die Schüler sich gut aus mit diesen Medien. Sie können Spiele installieren und bedienen und Webseiten aufrufen und vielleicht sogar schon ein Schreibprogramm benutzen. In der momentanen Zusammensatzung des Jahrgangs gibt es jedoch nur sehr wenige Kinder, die den Computer auch schaffend nutzen können. In der Zeitungsredaktion sollen sie lernen, Bildbearbeitungs- (GIMP) und Layoutprogramme (Scribus) zu nutzen, einfache Dateioperationen auszuführen und sicher mit Emailprogrammen umzugehen. Der Computer wird damit zum Werkzeug auf dem Weg zu einem Endprodukt und nicht als bloßes Spielzeug angesehen.

Die Zeitung als Medium im Bewusstsein der Schüler etablieren

Eine Jahrgangszeitung führt die Schüler schon früh an den Umgang mit "Presseerzeugnissen" heran. Dazu gehört auch, auf Beträge in Form von Leserbriefen zu reagieren oder Gastartikel zu schreiben. Die Schüler sollen hier auch lernen, Printmedien als Mittel der Partizipation an Diskussionen rund um den Schulalltag zu nutzen.


Ziele für die Zukunft

Es hat sich mittlerweile ein fester Kern an Schülern gefunden, der die inhaltliche Gestaltung der Zeitung übernimmt. Ziel wird es sein, den Schülern Schritt für Schritt mehr Verantwortung für die einzelnen Produktionsstufen zu geben, sodass die Leitung der Zeitung in höheren Jahrgängen ganz in Schülerhände gelegt werden kann. Sobald sich hier mehr Routine eingespielt hat, sollte auch darüber nachgedacht werden, ob die Zeitung auf weitere Jahrgänge erweitert wird.

Update 2016

Die bisherigen Ausgaben der Jahrgangszeitung kamen bei den Schülern sehr gut an. Mittlerweile (nach 6 Ausgaben) sind die Schüler soweit, die organisatorischen und gestalterischen Aufgaben selbst zu übernehmen. Die Lehrkräfte ziehen sich in diesem Schuljahr zurück und werden danach gemeinsam mit den Schülern evaluieren, ob sie doch noch Hilfe benötigen. Die letzte Ausgabe wurde bereits gemeinsam mit Schülern aus jüngeren Jahrgängen verfasst. Diese sollen auch weiterhin eingebunden werden.

Die zuvor formulierten Ziele wurden bei bei der bisherigen Arbeit voll umgesetzt.      

 

 

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Die Jahrgangszeitung erfreut sich großer Beliebtheit

 

Kontaktmöglichkeit

HE Daniel Hessing

Herr Hessing

daniel.hessing@igs-aurichwest.de

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Frau Marwede

kerstin.marwede@igs-aurichwest.de

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