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(Stella Küster, JG 10) Der Niederländischkurs des 10. Jahrgangs machte am 19. März 2026 einen Unterrichtsgang in die Innenstadt. Die Schülerinnen und Schüler gingen in der Mittagspause selbständig in Kleingruppen zum Treffpunkt in der Burgstraße/Ecke Bahnhofstraße, wo wir uns mit unserer Lehrerin und der Referendarin trafen.

Von dort aus gingen wir über den Hohen Wall zum Denkmal für die ehemalige Synagoge. Wir lasen zusammen die Namen der ermordeten Auricher Juden an den Basaltsäulen und schauten das Modell der Synagoge an.

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Wir liefen weiter in Richtung Innenstadt und sahen gefühlt zum ersten Mal die Menora, die im Boden des Gehwegs eingelassen ist, und auf den Platz der ehemaligen Synagoge hinweist. Dann blieben wir in der Kirchstraße kurz bei der Gedenktafel stehen, die am Haus der Ärztekammer zur Erinnerung an die ehemalige jüdische Schule dient. Auf unserem Weg blieben wir an einigen Stolpersteinen stehen, die dafür stehen, dass man mit den Gedanken darüber stolpert. Die Stolpersteine schauten wir genauer an, um zu lesen, was darauf stand oder wofür sie da sind. Es stand z. B. darauf, welcher Jude dort wohnte, wo sie ermordet wurden, oder wohin sie geflüchtet sind, und ihre Lebensdaten.

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Dann sprachen wir über die bekannte Jüdin Laura Hillman (geborene Hannelore Wolff), die in Aurich geboren wurde und den Holocaust als eine von wenigen Überlebenden dank Schindlers Liste überlebte.

Nach diesen interessanten Informationen liefen wir noch Richtung Ellernfeld und standen dort vor einer Tafel, auf der viele Informationen standen – sogar auf Niederländisch! Wir lasen sie gemeinsam vor und sprachen darüber.

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Von dort wurden wir nach einer besonderen Niederländischstunde entlassen.