Aktuelles aus dem Schulleben
| (Jan-Niklas Janßen/WA) Im Jahr 2015 feiert die Sparkasse Aurich-Norden ihr 175-jähriges Bestehen und beschäftigt sich aus diesem Anlass mit ihrer Geschichte. Statt – wie bei Firmenjubiläen zumeist üblich – sich in der eigenen Erfolgsgeschichte zu sonnen, hat sich die Sparkasse Aurich-Norden entschieden, die Schattenseiten ihrer Geschichte kritisch aufzuarbeiten. Anlass für diese Entscheidung war ein Fund auf dem Dachboden der Sparkasse bei Recherchen für das Firmenjubiläum. Aus dort entdeckten Depotbüchern ging hervor, dass sich die Sparkasse nach 1933 an der Enteignung der Juden vor Ort beteiligt hatte und somit in die Verbrechen der nationalsozialistischen Diktatur verstrickt war. Die Sparkasse Aurich-Norden untersuchte daraufhin die eigene Geschichte nach 1933 mithilfe engagierter Historiker genauer und präsentiert nun eine Ausstellung zu diesem Thema der Öffentlichkeit. Eine mutige Entscheidung, die zeigt, dass die Sparkasse ihre gesellschaftspolitische Verantwortung für die eigene Vergangenheit in vorbildlicher Weise übernimmt. Auf Einladung der Sparkasse Aurich-Norden, die im Rahmen ihres Jubiläums auch die Teilnahme von Schülerinnen und Schülern am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten unterstützt hatte, besuchten die beiden gesellschaftswissenschaftlichen Profilkurse des 12. Jahrgangs am 25. Juni 2015 die Ausstellung in Norden. Nach einer engagierten Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse, Carlo Grün, der die Schülerinnen und Schüler an ihre Verantwortung für eine demokratische Gestaltung der Zukunft erinnerte, und Jan-Niklas Janßen zu seinem Preis beim Geschichtswettbewerb gratulierte, ging es in die Ausstellung. Thematisiert werden in ihr u.a. die Gleichschaltung der Sparkasse und ihre Beteiligung an der Enteignung der jüdischen Bürger in Norden. Ein weiterer Schwerpunkt ist dem Sparen im Nationalsozialismus gewidmet: Ziel war es seinerzeit möglichst viele Bürger zum Sparen zu animieren, da die Spargelder für die Aufrüstung und die Kriegsführung dringend benötigt wurden. Ihr Erspartes, das nach einem gewonnenen Krieg mit hohen Zinsen hätte zurückbezahlt werden sollen, sahen die Sparer nie wieder. Ebenfalls kritisch beleuchtet wird in der Ausstellung das Verhalten der Sparkasse nach 1945 als es um die Wiedergutmachung des zuvor begangenen Unrechts ging. In der Regel wurde den Nachfahren der ermordeten jüdischen Bürger eine Entschädigung mit fadenscheinigen Begründungen verwehrt. Neben den vielen Ausstellungsobjekten sind besonders die Medienstationen gelungen, bei denen Interviews mit Zeitzeugen und Nachkommen zu hören sind. Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch erhielten die beiden Kurse noch eine Führung durch die Stadt, wobei die Spuren der ehemaligen jüdischen Bürger im Vordergrund standen. Dabei konnten mehrere Schülerinnen und Schüler, die sich im Rahmen ihrer Facharbeiten mit der Geschichte einzelner jüdischer Familien während der Zeit des Nationalsozialismus auseinandergesetzt hatten, die Ergebnisse ihrer Arbeiten vorstellen. Ein Besuch der Ausstellung (noch bis Ende Oktober 2015) ist allen historisch Interessierten zu empfehlen!
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| (Gerz) Fußbälle gehören zum wichtigsten und beliebtesten „Arbeitsmaterial“ im FZB. Durchschnittlich 10 Bälle kauft der Fachbereich pro Jahr für die Schülerinnen und Schüler. Ein Spieleausweis, 2 Euro Pfand… und man kann loskicken. Jetzt haben wir uns entschieden, Fair-Trade Fußbälle von der Firma GEPA zu kaufen. Warum? Nun, wir haben uns gefragt: Woher kommen eigentlich unsere Fußbälle? Und das haben wir herausgefunden: Rund 80% aller Fußbälle werden in der Stadt Sialkot im Nordosten von Pakistan produziert. Früher waren viele Kinder in den Fußballnähereien beschäftigt. Die Arbeitslöhne in Pakistan sind so niedrig, dass viele pakistanische Familien gezwungen sind, ihre Kinder zur Arbeit zu schicken, damit die Familie überleben kann. In Europa haben viel Menschen dagegen protestiert: Kinder sollen nicht arbeiten müssen. Viele Firmen, die Fußbälle verkaufen haben deshalb in Verträgen mit den pakistanischen Firmen vereinbart, dass Kinder nicht mehr in den Fußballnähereien beschäftigt werden dürfen. Deshalb arbeiten jetzt Erwachsene, zumeist Frauen in den Fußballfabriken. Aber die Arbeitsbedingungen der Näherinnen wurden nicht verbessert: Die Näherinnen haben keine festen Arbeitszeiten. Sie werden nach Stücklohn, also nach der Anzahl der fertig genähten Bälle bezahlt. Es gibt keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und keine bezahlten Urlaubstage. Im Durchschnitt kommt eine Näherin auf ein Monatseinkommen von 3.150 Rupien (umgerechnet 44 Euro). Für die Grundversorgung einer Familie braucht man aber ungefähr 12.000 Rupien im Monat. Um ein solches Einkommen zu erreichen, müssten vier Familienmitglieder Fußbälle nähen. Deshalb sind viele Familien weiterhin gezwungen, ihre Kinder zur Arbeit zu schicken. Weil die Kinder jetzt nicht mehr in den Fußballfabriken arbeiten dürfen, müssen sie jetzt in Ziegeleien und Autowerkstätten arbeiten. Das Problem der Kinderarbeit kann man also nicht einfach lösen, indem man sie verbietet. Vielmehr muss man dafür sorgen, dass die Eltern genug verdienen, damit sie ihre Familien ernähren können. Fair gehandelte Bälle Es gibt einige Firmen, die den Arbeiterinnen bessere Löhne bezahlen und bessere Arbeitsbedingungen garantieren:
Der Welt-Laden in Aurich hat für uns fair produzierte Bälle über die Firma GEPA bestellt. Am Dienstag, den 7. Juni konnten die Kinder der 5c, die an diesem Tag den Weltladen in Aurich besuchten, die neuen GEPA-Bälle in Empfang nehmen.
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(NO) Am 08.07.2015 war es in den Sprachlernklassen von Frau Nolte und Frau Grensemann endlich so weit: 27 Deutschlernerinnen und Deutschlerner erhielten ihre mit Spannung erwarteten Zertifikate über den im Juni abgelegten Deutsch-Sprachtest. Ein herzlicher Glückwunsch gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre großartigen Leistungen sowie ein großes Dankeschön allen Lehrkräften, die zu diesem Erfolg beigetragen haben!
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| (FU) Der Tag der offenen Tür ist vorbei, aber eine Sache stand noch aus. Heute war es dann endlich so weit. Die Schülerinnen und Schüler Natassja Grunow, Mattis Otto, Mirco Reiners und Arne Tjards (Klasse 11.2) sowie Gesine Krüger, Rita Toufaili und Vanessa Wurps (Klasse 11.3) übergaben stellvertretend für ihre Klassen den Erlös aus dem Bücherflohmarkt und dem Waffel- und Kuchenverkauf an die Sprachlernklassen von Frau Nolte und Frau Grensemann. Die Schülerinnen und Schüler waren sichtlich stolz, einen Betrag von 325 Euro an die aufgeregten Schülerinnen und Schüler der Sprachlernklassen zu übergeben. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung. Nach einem dicken Applaus bedankte sich die Schülerinnen und Schüler in ihrer jeweiligen Muttersprache und es wurden die ersten zaghaften Wünsche geäußert, was man alles mit „so viel Geld“ anfangen könnte. Ein herzlicher Dank geht an alle, die im Vorfeld ihre Bücherschränke sortiert und uns so zahlreich mit Bücherspenden versorgt haben. Des Weiteren möchten wir uns bei allen bedanken, die so fleißig beim Tag der offenen Tür gespendet und für den guten Zweck Waffeln und Kuchen gegessen und Bücher gekauft haben.
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(WA) Alle zwei Jahre richten die Körber-Stiftung und der Bundespräsident den Geschichtswettbewerb aus, der in diesem Jahr unter dem Motto „Anders sein. Außenseiter in der Geschichte“ stand. Die Schülerinnen Jane Ringering und Mara Weber sowie der Schüler Jan-Niklas Janssen aus dem gesellschaftlichen Profil des 12. Jahrgangs beteiligten sich an dem Wettbewerb mit ihrer Facharbeit. Alle drei beschäftigten sich intensiv mit dem Schicksal einzelner Familien der jüdischen Gemeinde in der Stadt Norden während der Zeit des Nationalsozialismus. Für seine Facharbeit wurde Jan-Niklas Janssen mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Bundesweit nahmen 1.563 Schülerinnen und Schüler am Geschichtswettbewerb teil. Die IGS Aurich-West unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei der Teilnahme an unterschiedlichen Wettbewerben. Für den Geschichtswettbewerb im Jahr 2017 ist erneut die Einrichtung einer begleitenden Arbeitsgemeinschaft für alle Interessierten geplant. |
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(HE) In Jahrgang 5 herrscht eine aufgeregte Stimmung. Es gibt eigentlich nur noch ein Gesprächsthema. Man tuschelt im Unterricht mit dem Nachbarn, ob es denn wirklich stimme. Wann ist es denn endlich soweit? Liebe Schüler des 5. Jahrgangs, es ist geschafft! Die zweite Ausgabe der Jahrgangszeitung geht in den Druck. Ab Mittwoch kann sie im Jahrgang erworben werden. Einen Namen haben wir nun auch: Die Feder. Die Redaktion hat sehr fleißig gearbeitet und eine Zeitung voll mit interessanten Neugkeiten, Witzen und Tipps zusammengestellt. Freut euch auch auf Interviews mit euren Lehrern und Fotos von Jahrgangsaktionen! Wenn du auch Lust hast, in der Redaktion der Feder mitzumachen, findest du uns jeden Donnerstag in der Mittagspause im Computerraum Inf20! Du lernst bei uns, mit Layout- und Bildbearbeitungsprogrammen zu arbeiten. Natürlich werden auch Artikel geschrieben und Fotos geknipst. Schau' doch einfach mal vorbei! |
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(DO) Immer wieder mussten unsere SuS im Verlauf ihrer Schulzeit miterleben oder selber erleben, dass schwere Krankheiten Mitschüler/-innen aus der Bahn werfen, geplante Lebensentwürfe massiv beeinträchtigen oder gar zerstören. Aus diesem Grunde sind die Schülerinnen und Schüler des diesjährigen Abiturjahrgangs auf die Idee gekommen, auch im Moment der eigenen Freude über das bestandene Abitur auch an jene zu denken, die schwer krank sind. So war die Idee geboren, einen Fahrradkorso im Anschluss an die Bekanntgabe der schriftlichen Abiturergebnisse mit einer Fahrt zur Kinderklinik Aurich am UEK zu verbinden. Jede Schülerin und jeder Schüler des 13. Jahrgangs hat sich bereit erklärt, einen Betrag für die Kinderklinik zu spenden. Einige haben einen festen Betrag (zwischen 10-30 Euro) zugesagt, andere haben zugesagt, pro erreichtem Abiturpunkt einen Betrag zwischen 0,05 und 0,10 Euro zu spenden.
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(WA) Am 28. Mai besuchte der 12. Jahrgang der IGS Aurich-West die Messe für Ausbildung und Studium Vocatium in Bremen. Die Fachmesse bot Gelegenheit, sich über berufliche Möglichkeiten nach der Schule sowie über ausgewählte Studienangebote zu informieren. Dazu erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich bei den über 100 beteiligten Unternehmen, (Berufs-)Fachschulen und Akademien, (Fach-)Hochschulen sowie Beratungsinstitutionen zu informieren und Fragen zu ihrer beruflichen Zukunft zu klären. Der Besuch der Messe ist Teil der Bemühungen der Oberstufe der IGS Aurich-West, die Schülerinnen und Schülern bei der Berufs- und Studienorientierung zu unterstützen. Neben einer jährlichen Veranstaltung zur Studienplatzwahl (Bachelor and More), bei der über Studiengänge im In- und Ausland, Bewerbungsverfahren und Stipendienmöglichkeiten informiert wird, lädt die Schule regelmäßig ehemalige Schülerinnen und Schüler ein, die über ihren Berufs- und Lebensweg informieren, Perspektiven aufzeigen und konkrete Tipps zur Verwirklichung eigener Ziele geben. |
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Kooperation Schüt Duis GmbH u.Co.KG und dem Fachbereich Arbeit Wirtschaft Technik an der IGS Aurich-West Seit über 2 Jahren arbeitet der Fachlehrer Daniel Reitmeyer im Fachunterricht AWT unterstützt und begleitet durch die Firma Schüt Duis/F.W.Schüt an anspruchsvollen, innovativen Projekten. Hierbei gilt es besonders, die neuen Technologien in den Köpfen der Kinder und Jugendlichen zu verankern. In der Anfangsphase entstand im Unterricht eine funktionsfähige, computergesteuerte Präzions-Fräsmaschine, die der AWT-Lehrer mit den Schülerinnen und Schülern selbst entwickelte und fertigte. Zielsetzung war,Toleranzen im 100tel Millimeterbereich einzuhalten. Naheliegend, dass dies an Lehrer wie Schüler höchste Anforderungen stellte. Bei strahlendem Sonnenschein beobachteten heute alle Beteiligten den ersten Jungfernflug auf dem Gelände der IGS Aurich-West. Die vorliegenden Bilder wurden von der installierten Kamera geschossen. Trotz vieler Eigenleistungen, eine Durchführung solcher anspruchsvollen, kostenintensiven Projekte wäre ohne die Unterstützung der Firma Schüt Duis nicht möglich. Insofern zeigt sich die Igs Aurich-West bzw. der Fachbereich AWT beonders dankbar und hofft auf weitere Unterstützung damit die nächsten Projekte angegangen werden können. Dieses besondere Engagement in innovativen Themenfeldern sorgt auch bei den Schülerinnen und Schülern für neue Motivation, weckt neue Interessen, und wird so auch den Anforderungen der Wirtschaft nach mehr Technikbildung gerecht.
Schülerinnen und Schüler des Jahrganges 9/10 Wahlpflichtkurs Projektakademie |
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(MY) Am Montag, 11.5.2015, fand im 8. Jahrgang ein Präventionstag zum Thema „Illegale Drogen“ statt.
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(PM/KN/MY) Im Rahmen der Systematischen individuellen Berufsorientierung (SIB), einem Baustein der Berufsorientierung an der IGS Aurich-West, der gemeinsamen von der Kreisvolkshochschule und der Handwerkskammer angeboten wird, nahmen aus mehreren Schulen ca. 290 Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgänge teil. Als Vorbereitung konnten im November erste Hinweise auf geeignete Berufsfelder bei einer Potentialanalyse in einem Assesmentcenter gewonnen werden. Im Folgenden wurden über einen Zeitraum von zwei Wochen vier Berufsfelder erkundet, wobei die Schülerinnen und Schüler jeweils in verschiedenen Kategorien bewertet wurden.
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(HE) Der Postmann hatte heute mal wieder gute Nachrichten für die Klasse 5e. Er brachte zum dritten Mal einen dicken Umschlag mit Briefen und Karten unserer Brieffreunde aus England mit. Die Klasse 5e hat seit Schuljahresbeginn einen Briefaustausch mit zwei Gruppen der Greenford High School aus Middlesex (West-London). Die Kinder in diesen Gruppen lernen gerade Deutsch und sind ungefähr auf dem Sprachlevel der Kinder aus Aurich in deren Englischunterricht. Bisher drehten sich viele Briefe um Hobbies, Schule und Familie. Mit zunehmender Sprachkompetenz werden die Briefe jedoch länger und es können mehr Informationen ausgetauscht werden. Die Kinder verfassen ihre Texte zumeist halb in Deutsch, halb in Englisch. Auch Fotos und kleine Geschenke haben bisher oft den Weg in die schön gestalteten Umschläge gefunden. Vor Weihnachten tauschten wir zudem große Pakete mit typisch deutschen/typisch englischen Produkten aus. Das kam an beiden Schulen sehr gut an und war äußerst spannend für die Kinder. Durch den regelmäßigen Austausch von Filmen aus dem Unterricht können die Schüler den Briefen Gesichter und Stimmen zuordnen. Dabei fiel der 5e sofort auf, dass die Schüler in Großbritannien schicke Uniformen tragen und sie war dann doch ein wenig neidisch. Im Gegenzug konnte die Klasse zur Weihnachtszeit mit selbst eingesungenen Weihnachtsliedern beeindrucken. Mr. Clare, der Lehrer der Deutschgruppen, und (HE) planen nun, durch den Einsatz von Webcams bald auch Liveschaltungen im Unterricht einbauen zu können, so dass die Schüler in Echtzeit miteinander sprechen können. Für die Kinder bedeutet diese Form des authentischen Lernens, dass sie früh erfahren, warum sie Englisch lernen und geben sich dabei dann besondere Mühe. |
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Unser Besuch in Frankreich
Der Rückbesuch der Franzosen bei uns in Aurich
(Von Lisa-Marie Harms, Klasse 7d ) |
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| (RÖ) Der Profilkurs Kunst des 12. Jahrgangs hat im Januar 16 Entwürfe für Plakate zum Thema „Festung Europa“ für den 62. Europäischen Wettbewerb eingereicht. Unsere Gewinnerin Maike Alberts fuhr gemeinsam mit ihrer Kunstlehrerin Frau Röttger am 7. Mai 2015 nach Hannover zum Landtag, um dort im Plenarsaal ihren Preis entgegenzunehmen. Der Vizepräsident des Niedersächsischen Landtags, Herr Karl-Heinz Klare, begrüßte die insgesamt 79 Preisträger und würdigte mit einer anerkennenden Rede den Einsatz für die Beiträge zum Thema Europa. Maike gestaltete ein Plakat zum Thema „Festung Europa“, andere Schüler hatten Zeitungen entworfen oder aktive Projekte entwickelt. Alle Jahrgangsstufen waren vertreten und konnten am Wettbewerb teilnehmen, so auch einige Grundschüler, die auf den Fotos zu bewundern sind. Als Preise erhielten die Gewinner Reisegutscheine, Einkaufsgutscheine und auch Sachpreise wie z. B. ein Fahrrad. Einige der Nominierten haben darüber hinaus auch auf Bundesebene Preise gewonnen und nehmen demnächst an der Ehrung im Bundestag in Berlin teil. Maike erhielt einen Einkaufsgutschein für den Media Markt. Im Anschluss an die Preisverleihung gab es im Weinkeller des Landtages ein Mittagsbuffet und nachmittags ein Empfang im Rathaus Hannover. Bürgermeister Thomas Hermann hieß alle Gewinner herzlich willkommen und informierte über das prunkvolle Gebäude des Rathauses und die Ratssitzungen unserer Landeshauptstadt Hannover. Insgesamt war die Teilnahme an diesem Wettbewerb eine lohnende Sache, die im nächsten Schuljahr sicherlich wiederholt wird.
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(FU) Bereits vor den Osterferien haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11.3 im Politikunterricht mit den Themen Zuwanderungs- und Flüchtlingspolitik beschäftigt. Dabei sind sie vielen Fragen nachgegangen (z.B. Was war der Auslöser für die Flüchtlingsströme?, Welche Ursachen haben Flüchtlingsströme?, Warum verlassen Menschen ihre Heimat?, Wie reagiert die Europäische Union auf das Flüchtlingsproblem?, …). Auch die Diskussion kontroverser Thesen stand dabei im Fokus. Ein kulturelles Frühstück zusammen mit der Sprachlernklasse rundete die Einheit ab. Bei Tee und Marmeladenbrötchen unterhielten sich die Schüler über ihre Hobbys, Interessen und den Schulalltag. Aber auch sensible Themen, wie das Verlassen der Heimat, Religion, Wünsche für die Zukunft und Träume, wurden feinfühlig angesprochen. Dazu zogen sich die Schüler in Kleingruppen zurück, um sich ganz ungestört auszutauschen. Nicht nur für die Schüler der Klasse 11.3 war diese Begegnung eine Besonderheit, sondern auch die Schülerinnen und Schüler der Sprachlernklasse genossen die Gastfreundlichkeit der Klasse, wie einige Ausschnitte aus den Gesprächen und Reflexionen zeigen: „Die Schüler der Sprachlernklasse sind schon ca. 4 Monate in Deutschland und sprechen schon vergleichsweise gut Deutsch. Auch in ihrer alten Heimat hatten sie Hobbies z.B. Fußball oder Tischtennis. Auf die Frage, was die beiden an Deutschland negativ auffassen, sagten sie ganz klar: „Nichts“. Daher möchten sie auch gerne in Deutschland weiterhin leben. Ein weiterer Grund dafür ist, dass schon Teile ihrer Familie in Deutschland gelebt hatten. Zurzeit leben die beiden Schüler in Riepe und Aurich.“ Sönke Oldendörp, Klasse 11.3 „Jaroslaw, geboren am 22.04.2001, kommt ursprünglich aus Samara, Russland. Er ist vor 10 Monaten mit seiner Familie hierher geflogen. Er wohnt mit seinen Eltern und seiner 7-jährigen Schwester in Sandhorst. Jaroslaw kann sich auf Russisch, Englisch und auch zum größten Teil auf Deutsch verständigen.“ Carina Folkers, Saskia Schadewald, Alena Tuitje, Hanna Frerichs, Klasse 11.3 „Ich bin mit meiner Klasse vor den Osterferien am Dienstag in der 3-4. Stunde in die 11. Klasse gegangen. Ich habe da mit allen Brötchen gegessen und Saft getrunken. Sie haben uns ihre Namen gesagt, aber das war vor drei Wochen und ich habe sie vergessen. Wir haben Spaß gehabt. Nach dem Essen haben sie uns Fragen gestellt z.B.: „Woher kommst du?“, „Gefällt es dir hier?“ usw. Dann sind wir zurück gegangen. Das war eine nützliche Erfahrung.“ Yaroslaw aus Russland, Klasse 8d „Wir haben uns nach einem gemeinsamen Frühstück mit der Sprachlernklasse der IGS Aurich-West mit der Schülerin Mahi Hamo aus der Sprachlernklasse unterhalten und vieles über ihr Leben vor Deutschland, ihre Anreise und ihr jetziges Leben in Deutschland erfahren. Mahi ist 17 Jahre alt, kommt aus Syrien und lebt seit circa 3 ½ Monaten in Aurich. Zusammen mit ihren Eltern und mehreren Geschwistern ist sie aus ihrem Land geflohen, da sie in einer sehr gefährlichen Zone Syriens lebten und durch Bombenanschläge in der Nähe ihres alten Zuhauses die Gewalt und Macht der IS Miliz miterleben musste. Durch die Hilfe ihres Onkels, welcher schon seit 20 Jahren in Aurich lebt, wurde ein Antrag an den Landkreis Aurich zur Einwanderung gestellt und genehmigt. Somit konnten sie und ihre Familie per Flugzeug nach Deutschland einreisen. Vor ihrer Flucht nach Deutschland ging sie in eine 11. Klasse einer syrischen Schule und wollte ihr Abitur machen. Sie spielte als Hobby Tennis und traf sich wie jeder Teenager mit Freunden. Hier in Aurich geht sie in die neunte Klasse der IGS und ist noch gemeinsam mit einem kleinen Bruder und einer kleinen Schwester in der Sprachlernklasse. Sie hofft des Weiteren auch hier ihr Abitur machen zu können und beherrscht für ihren erst kurzen Aufenthalt in Deutschland die Sprache Deutsch schon sehr gut. Ihrem Hobby Tennis konnte sie leider noch nicht wieder nachgehen. Mahi berichtete auch von ihrem Heimweh und, dass sie noch stets Kontakt zu ihren Freunden in Syrien hat. Dennoch fühlt sie sich in Deutschland sehr sicher, auch wenn sie es hier sehr kalt findet. Sie und ihre Familie können auch hier ihren religiösen Traditionen nachgehen und feiern auch traditionelle Feste und Feiertage.“ Eske Coordes und Leon Lakatsch, Klasse 11.3 „Das Frühstück in der 11.3 Klasse war schön. Wir waren: Weronika, Romed, Mustafa, Esmir, Yaroslaw, Mahi , Ronahi und Frau Nolte. Wir haben sehr viel gegessen. Die Schüler waren sehr froh, weil wir sie besucht haben. Sie hatten so viele Fragen. Weronika und ich waren mit 3 Mädchen in einer Gruppe. Sie haben uns gefragt, warum wir nach Deutschland gekommen sind, wie alt wir sind, ob wir mit unseren Familien hierhergekommen sind, ob wir einen Bruder oder Schwester haben und ob uns Deutschland gefällt. Es war ein schönes Frühstück.“ Aranita aus Albanien, Klasse 8f „Aranita, aus Albanien, ist aus familiären Gründen mit ihrer Familie nach Deutschland geflohen. Bei Weronika aus Polen haben die Eltern das entschieden. Sie haben sogar in den Osterferien ihre Verwandten in Polen besucht. Aranita ist fast 14 und Weronika fast 13. Beide mögen Musik sehr gerne. Sie sind sehr froh in Deutschland zu leben und wollen auch nicht, wenn sie erwachsen sind, in ein anderes Land ziehen. Jedoch würden sie es in Betracht ziehen, in eine Großstadt wie Bremen oder Hamburg zu ziehen.“ Nicole Janssen, Marie Hinrichs, Julia Anna de Vries, Klasse 11.3 „An einem Tag sind wir mit der Sprachlernklasse in die Klasse 11.3 zum Frühstücken gegangen und Frau Nolte hat uns geholt. Zuerst haben wir die Tür gesehen. Da steht 11. Klasse. Dann haben sie mit uns gegessen. Nach dem Frühstück haben wir in vier Gruppen zusammen gesessen und es gab jeweils zwei Schüler aus der Sprachlernklasse pro Gruppe. Sie haben gefragt wieso wir in Deutschland sind und ich sagte, weil in Syrien Krieg ist. Die letzte Frage war, wie Deutschland mir gefällt und ich sagte, dass Deutschland mir sehr gefällt und es gut ist, dass man hier sicher leben kann. Dann sind wir wieder in die Sprachlernklasse gegangen. Das war eine sehr gute Erfahrung.“ Romed aus Syrien, Klasse 7e „Esmir, der dem Islam angehört, kommt ursprünglich aus Albanien. Er ist vor 8 Monaten alleine mit dem Bus nach Deutschland gekommen und wohnt in Aurich, da Esmirs Eltern und seine kleine Schwester nicht nachkommen, lebt er in einer Wohngruppe. Er kann sich auf Englisch, Albanisch und auch zum größten Teil auf Deutsch verständigen.“ Carina Folkers, Saskia Schadewald, Alena Tuitje, Hanna Frerichs, Klasse 11.3
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| (MY) Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs beteiligte sich am 23.4.2015 an der Aktion „Frühjahrsputz 2015“ der Stadt Aurich. Bei strahlendem Frühlingswetter wurde rund um das Schulgelände herum allerlei Unrat gesammelt. Nach zwei Stunden waren die Säcke gefüllt und die Schülerinnen und Schüler waren bester Laune!
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| (Gerz) Am 27. April fand in diesem Jahr der Projekttag zur Gewaltprävention im 6. Jahrgang statt. Gewalt ist kein Zeichen von Stärke, sondern im Gegenteil oftmals Ausdruck von Hilflosigkeit: man weiß sich nicht anders zu „wehren“. „STARK“ macht vielmehr das Wissen um alternative Behauptungsstrategien und unkonventionelle Lösungsmöglichkeiten. Wegweisend war also auch in diesem Jahr die Frage: Was macht (uns) STARK? Was ist STARK? Mit den Übungen „STÄRKE-Barometer“, „Stab in die Flasche“, „Ja-Nein-Schwarz-Weiß“, „Der Kürbis“, „Weg-Gucker und Mitläufer“ und der Geschichte vom Kreidekreis wurde das Thema in einem Mix von Kooperations-Übungen, Rollenspielen und Geschichten aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet. Beim „Stärke-Barometer“ zeigte sich zum Beispiel, dass viele Schülerinnen und Schüler ein ausgeprägtes Empfinden für den Wert sogenannter „soft skills“ haben: zugeben, wenn man Angst hat; nicht aufgeben, wenn es schwierig wird; sich für andere einsetzen; bei seiner Meinung bleiben, auch, wenn man damit in der Minderheit ist – diese Kompetenzen bekamen im „STÄRKE-Barometer“ durchweg hohe Werte zugesprochen. Es ging aber auch um das Umsetzen dieser Vorstellungen in Alltagssituationen. Im Rollenspiel Verhaltensvariationen zu entwickeln oder intelligente Lösungen für Verteilungskonflikte zu finden, stellte eine Herausforderung dar. Die erfreuliche Bilanz des Projektes: in jeder Klasse gab es Lösungen, die aus dem gewohnten „Rahmen“ fielen und zu „AHA-Effekten führten. „Ach, SO kann man das ja auch machen!“ Wenn Schülerinnen und Schüler in dieser Art voneinander lernen, hat der Projekttag sein Ziel erreicht und kann als Erfolg verbucht werden.
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| (KJ) Drei Wochen lang bekamen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b die Ostfriesischen Nachrichten bequem in die Schule geliefert. Im fächerübergreifenden Unterricht der Fächer Deutsch und Gesellschaftslehre konnten die Jugendlichen den Umgang mit dem Medium Zeitung erlernen und beschwerten sich gegen Ende der drei Wochen sogar, wenn die nachlässige Lehrkraft die Zeitungen mal nicht bereits zur ersten Stunde verteilen konnte. Die angehenden Journalisten der 8b konnten am 29. April 2015 zusätzlich das Verlagshaus der Ostfriesischen Nachrichten besuchen. Der Geschäftsführer Carsten Kanna hat dort die Gruppe herzlich empfangen und stellte sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Diese erfuhren unter anderem, dass auch erfahrene Zeitungsleute noch Meldungen überraschen können. Herr Kanna führte als Beispiel an, dass ihn die lebensgefährliche Situation der Bootsflüchtlinge auf dem Mittelmeer und die mangelnde Hilfsbereitschaft Europas sehr bestürzen. Im Anschluss ging es in die Redaktionsräume, wo der Chefredakteur Stephan Schmidt anschaulich erläuterte, wie der tägliche Ablauf in einer Redaktion aussieht. Im Museumsbereich konnte sich die Klasse danach alte Druckmaschinen und Dokumente aus der Geschichte der Ostfriesischen Nachrichten ansehen. Herr Kanna erklärte seinen Besuchern, dass früher für jede einzelne Seite bis zu 35 kg schwere Druckplatten hergestellt werden mussten. Die Zeitung konnte allerdings nicht immer ohne Einschränkungen von den Neuigkeiten in Ostfriesland und der Welt berichten. Ein kleines unscheinbares Karteikärtchen zeugt von der Aufhebung der Pressefreiheit unter dem Nazi-Regime. Auf solchen Kärtchen waren die Anordnungen der Gauleiter notiert. Den Journalisten wurde so klar vorgegeben, worüber sie berichten durften und worüber nicht. Zum Schluss konnte sich die Klasse noch im Media Store umschauen und war sichtlich angetan von der Möglichkeit, ihre Zeitung auch auf dem Tablet PC zu lesen. Wir bedanken uns herzlich bei den Ostfriesischen Nachrichten, die uns diese interessante Einheit ermöglicht haben.
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(HE) Extrablatt! Extrablatt! Der 5. Jahrgang hat eine neue Jahrgangszeitung! Heute wurde die erste Ausgabe kostenfrei an alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs verteilt. Diese Ausgabe wurde noch von den Lehrkräften des Jahrgangs zusammengestellt. In Zukunft wird sich eine Schülergruppe finden, die diese Zeitung - mit ein wenig Hilfe - monatlich in Eigenregie herausbringen wird. Die Inhalte reichen dabei von Unterrichtsergebnissen über Rätsel und Witze bis zu Neuigkeiten und Schnappschüssen aus dem Jahrgang. Die Redaktionsgruppe wird dabei lernen, mit Layoutprogrammen zu arbeiten, Artikel zu recherchieren und den kompletten Enstehungsprozess einer solchen Zeitung zu begleiten. Einen Namen für die Zeitung gibt es bisher noch nicht. Dieser wird von den Schülerinnen und Schülern des 5. Jahrgangs gewählt. Vorschläge und Beiträge können in den Redaktionsbriefkasten (Danke, Herr Schütze!) im Jahrgangsbereich geworfen werden! |
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| (Rö) Die Teilnahme des Profilkurses Kunst, 12. Jahrgang, am 62. Europäischen Wettbewerb 2015 war für unsere Schülerin Maike Alberts erfolgreich. Mit ihrem Plakatentwurf hat sie zum aktuellen Thema „Festung Europa“ für Niedersachsen einen Landespreis gewonnen und am Bundesentscheid teilgenommen. Die Aufgabenstellung für den Plakatentwurf lautete: „Jedes Jahr flüchten tausende Menschen nach Europa, viele von ihnen nehmen den gefährlichen Weg über das Mittelmeer. Gleichzeitig sinkt in manchen EU Staaten die Bereitschaft, mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Setzen Sie sich mit diesem Problem auseinander.“ An dem Wettbewerb haben 1.172 Schulen und fast 80.000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Europa teilgenommen. Von unserem Kurs wurden 16 Entwürfe eingereicht und die Arbeit von Maike wurde auserkoren, so dass sie am 7. Mai zur Preisverleihung in den Niedersächsischen Landtag in unserer Landeshauptstadt Hannover eingeladen ist. Herzlichen Glückwunsch! |
Fotos
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