Aktuelles aus dem Schulleben
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(KM/HD) Am 2.5.16 war nicht nur die Tide, sondern auch das Wetter günstig für einen Besuch im Neßmersieler Watt. Zusammen mit unserem „schuleigenen“ Wattführer, Herrn Dr. Markus Püttner, sind die Schülerinnen und Schüler der 8b und 8c ungefähr 2 Stunden durchs Watt gestapft. In strahlendem Sonnenschein konnten wir unsere bisherigen theoretischen Kenntnisse aus dem NW Unterricht über das Ökosystem Wattenmeer vervollständigen und praktische Erfahrungen sammeln. Alle wissen jetzt, wie matschig Watt sein kann! Danke an unseren Kollegen M. Püttner für seine guten und interessanten Erklärungen.
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(SJ) Darf man Cannabis für den Eigenbedarf besitzen? Wenn ich als Beifahrer mit Drogen erwischt werde, ist mein Führerschein dann weg? Ist Cannabis eine Einstiegsdroge und stimmt es eigentlich, dass Heroin nicht schädlich für den Körper ist? Mit diesen und anderen interessanten Fragen begann am 14.4.2016 der Projekttag „Illegale Drogen“ für die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs. Hier konnte in den Klassen schon mal lebhaft diskutiert und Faktenwissen ausgetauscht werden. In einem sich anschließenden Film wurden die Schülerinnen und Schüler über die verschiedenen illegalen Rauschgifte, deren Wirkung und die Folgeschäden aufgrund des Missbrauchs informiert. Es wurde der Unterschied zwischen psychischer und körperlicher Abhängigkeit thematisiert und auch das Thema Beschaffungskriminalität behandelt. Strafverfolgung und entsprechende Jugendstrafen als Konsequenz des Missbrauchs von Rauschmitteln wurde anhand von praktischen Beispielen verdeutlicht. Ganz schön viele Informationen! Das musste erst mal verarbeitet werden und dass geschah auf ganz unterschiedliche Weise. In einigen Klassen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler in Gruppenarbeit noch einmal intensiv mit verschiedenen Rauschgiften, in anderen Klassen wurden die Informationen zu den einzelnen Themen des Films in kleinen Gruppen zusammen getragen. Im zweiten Teil des Tages ging es dann um folgende Themen: Warum werden Menschen eigentlich süchtig? Welche Lebensbedingungen brauchen Menschen, um nicht süchtig zu werden? Was bedeutet „Suchtspirale“ und was kann jeder für sich in stressigen/schwierigen Situationen tun, damit sie/er keine Drogen braucht, um sich wieder besser zu fühlen? Der Projekttag endete dann auch mit der Frage an jeden einzelnen, was für sie/ihn ein wichtiger Grund ist, drogenfrei zu leben. Spannende Antworten und Ergebnisse, so unterschiedlich wie die Schülerinnen und Schüler selbst, und interessante Diskussionsbeiträge zeichneten diesen Projekttag insgesamt aus. Die ersten Rückmeldungen von Lehrerinnen und Lehrern und Schülerinnen und Schülern lassen vermuten, dass es ein interessanter, abwechslungs- und lehrreicher Tag für den 8. Jahrgang war. |
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Alte Freundschaften soll man pflegen und so ergab es sich, dass sich in der Woche vom 04. bis zum 11. April immerhin drei, der ursprünglich fünf Austauschschulen des vergangenen COMENIUS-Projektes in Aurich in der Integrierten Gesamtschule West trafen: die Mittelschule von Ādaži (Lettland) und das Lycee Jean Renou aus La Réole (Frankreich). Nach einem kurzen, aber herzlichen Zusammentreffen der deutschen Gastgeber und der lettischen und französischen Gastschüler am Montag ging es nach anstrengender Reise in die Familien. Nach wenig Schlaf und einer Kostprobe des deutschen Unterrichts begaben sich die deutschen und lettischen Schüler auf Ostfrieslandreise. Hierbei besuchten sie die Stiftsmühle, eine von fünf ehemaligen Auricher Stadtmühlen, die noch heute betriebsfähig ist. Dort erlangten die Schüler einen interessanten Einblick in die anstrengende und windabhängige Arbeit eines Müllers. Weiter ging es in das Landesarchiv: Auf den Spuren lettischer Einflüsse in Aurich. Unter dem Motto: „Selbst ist der Schüler!“ kochten die deutschen und lettischen Schüler in der Lehrküche der IGS, typisch ostfriesisch, Spaghetti mit Tomaten- und Käsesoße. Der Mittwoch stand ganz im Sinne von Kreativität und Produktion, wie die Geschichte „Eine einzigartige Freundschaft“ von Anna, Hanna und Anete eindrucksvoll zeigt. Höhepunkt war auf jeden Fall der Ausflug in das Auswandererhaus nach Bremerhaven. Hier folgten die Schüler den Spuren der Auswanderer und erforschten dabei auch ihre eigene Herkunft. Von der Aussichtsplattform des ATLANTIC Hotel SAIL City genossen alle zum Abschluss einen eindrucksvollen Blick über Bremerhaven. Auf der Rückfahrt unterhielten sich die Schüler angeregt über Möwen und Sieltore (Achtung: Insiderinformation). Das Wochenende verbrachten alle in den Familien bei ostfriesischen Traditionen, anregenden Gesprächen und viel Musik. Nach einer tränenreichen Verabschiedung steht fest: Lettland wir kommen! |
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Eine einzigartige Freundschaftvon Anna, Hanna und Anete Es war einmal ein kleines Mädchen. |
A unique friendshipby Anna, Hanna and Anete Once upon a time there was a little girl |
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(HE) Zum 90. Geburtstag der Queen of England brachte Radio Nordseewelle ein Queen-Spezial. Als Teil davon berichtete der Sender über das Briefprojekt der Klassen 6e und 6b. So weiß nun ganz Ostfriesland, welche prominente Brieffreundin wir haben.
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(OT/WB) Am Donnerstag, den 14.04.2016, und am Freitag, den 15.04.2016, fanden die Methodentage „Recherche II“ im 7. Jahrgang statt. Die Schülerinnen und Schüler sollten lernen, wie man mit der Befragung von Fachleuten und in digitalen Medien (Internet) Material für Referate und ähnliche Unterrichtsbeiträge sammelt. Das Thema lautete „Jugend und Recht“. Aus allen Klassen gingen einzelne Schülerinnen und Schüler in die Expertengruppen. Die Expertengruppen suchten am Donnerstag Fachleute in Aurich auf. Dazu hatten die Lehrerinnen und Lehrer des 7. Jahrganges vorher Termine beim Amtsgericht, bei der Staats- anwaltschaft, bei der Diakonie, im Leinerstift, in einer Jugend- wohngruppe, bei Bening, im Hagebaumarkt, bei Edeka und bei Douglas verabredet. Sie stellten vorbereitete Fragen und notierten die Antworten. Außerdem suchten sie in der Stadtbibliothek oder im Internet nach Informationen.
Die Informationen wurden am Freitag ausgewertet. Die Experten-gruppen trafen sich dazu in den ersten vier Stunden noch einmal und überlegten, wie die Informationen an ihre Klassen weitergegeben werden sollten. In den letzten beiden Stunden stellten die Experten dann ihre Ergebnisse den Klassen vor. Aus einem breiten Methodenrepertoire hatten sie Rollenspiele, Interviews, Präsentationssoftware oder Plakate ausgewählt, um ihren Mitschülern die gesammelten Informationen zu präsentieren. |
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(HE) Die Redaktion der Jahrgangszeitung "Die Feder" hat in der vergangenen Woche ihre fünfte Ausgabe herausgebracht. Diese Ausgabe war die erste Zeitung, an der Schülerinnen und Schüler aus zwei Jahrgängen (5 und 6) zusammen- gearbeitet haben. Ebenfalls neu war, dass das komplette Layout von dem Schüler Jasper Adden aus der 6e übernommen wurde. Dieser hatte zuvor freiwillig viel Zeit investiert, um sich in das Layoutprogramm hereinzuarbeiten. Das Endergebnis wurde von sichtlich stolzen Redakteuren in den letzten Tagen im Jahrgangsgebäude verkauft. Die Käufer konnten dabei auch eine Sonderausgabe mit einem IGS Aurich-West-Kugelschreiber wählen. Interessierte Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs sind in der Re- daktion herzlich willkommen. Wir treffen uns jeden Donnerstag in der Mittagspause im Raum Inf20. |
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| Römisches Kochen mit dem Lateinkurs Jg. 13
(HO) Als Vorspeise Paniculi bestrichen mit Moretum, zum Hauptgang Zucchini Romani an ova spongia ex lacte und als Dessert Globi und Apothermum: So könnte eine typisch römische cena (Haupt- Abendessen) ausgesehen haben. Was sich dahinter verbirgt? Nur Geduld! Dieser kulinarischen Herausforderung stellten sich die Schülerinnen und Schüler des Lateinkurses des 13. Jahrgangs kurz bevor für sie die stressige Phase des Abiturs begann. Die Rezepte der original römischen Speisen stammen aus der Feder des römischen Autors Apicius und wurden von heutigen Köchen um die notwendigen Mengenangaben ergänzt, die Apicius leider vergessen hatte. Nach der Entscheidung, was nachher auf dem Tisch landen sollte, wurde gemeinsam eingekauft und am nächsten Tag gekocht. Hier zeigte sich, welch solide Grundlagen-Erziehungsarbeit bei den Schülerinnen und Schülern zu Hause geleistet worden sein musste: Die Arbeit des Lehrers beschränkte sich auf das Austeilen der Rezepte und das Decken der Tafel, alles andere übernahmen die Kursmitglieder(innen) in Eigenregie – Respekt! Interessant war es unter anderem, zu erfahren, was als Beilage zu den diversen Gerichten gegessen wurde, waren in der Antike weder Kartoffeln noch Nudeln oder Reis bekannt – die Wahl fiel dann häufig auf Gebackenes! Auch bemerkenswert: Der Römer kombinierte gern Süßes und Würziges, etwa Honig und Pfeffer. Was also stand denn nun letztendlich auf dem Tisch? Hier die Auflösung: kleine Brötchen, bestrichen mit einer Schafskäsecreme, überbackene Zucchini, dazu Omelett mit Honig und Pinienkernen und zum Abschluss in Öl geröstete Grieß-Mohn-Kügelchen mit einem Grieß-Nuss-Pudding. Hier könnte man nun neidisch werden ob der Delikatessen, die man anscheinend im alten Rom zu sich nahm – doch ein Wermutstropfen bleibt: So lukullisch wie wir an jenem Tag speisten sonst wohl nur die Angehörigen der römischen Oberschicht. Achtung: Hier geht es zu den Rezepten! Paniculi (Brötchen) 100 g Butter 500 g Quark 1 kg Mehl 2 Pck. Backpulver (14 EL Weißwein) Prise Salz gemahlener Anis 20 Lorbeerblätter Zutaten bis auf Lorbeerblätter gut vermischen und durchkneten. Aus dem Teig 20 kleine Brötchen formen und auf jeweils ein Lorbeerblatt legen. Mit einem Messer oben leicht einkerben und ca. 25 min. bei 200°C im vorgeheizten Backofen backen. Der Alkohol verflüchtigt sich hierbei. Moretum (Brotaufstrich) 3 Pck. Schafskäse Olivenöl Essig Pfeffer Knoblauch Frühlingszwiebeln Kräuter (frisch oder getrocknet) Schafskäse zerbröseln und mit etwas Olivenöl, Essig, Pfeffer, klein geschnittenen Frühlingszwiebeln, gehacktem oder gepresstem Knoblauch und Kräutern vermischen. Zucchini Romani 1 Zwiebel Olivenöl 1 Knoblauchzehe 500 g saftige Tomaten 500 g Zucchini Oregano Petersilie, gehackt Schnittlauch, gehackt Salz 60 g Sahne 2 EL Semmelbrösel 100 g Parmesan Zwiebeln und Knoblauch hacken und in Öl anbraten. Tomaten kurz in heißem Wasser kochen und danach enthäuten, dann grob zerkleinern, mit Oregano, Salz und Pfeffer würzen. Köcheln lassen, bis eine dickliche Soße entsteht. Von den Zucchini die Enden abschneiden, längs halbieren und mit Salz bestreuen. Semmelbrösel, Petersilie, Schnittlauch, 40 g Parmesan und Sahne zu einer Masse verrühren. Tomatensoße in eine Auflaufform geben, die Zucchini darauf setzen. Auf die Zucchinihälften die Kräuter-Sahne-Masse streichen. Mit den restlichen 60 g Parmesan bestreuen. Bei 225-250°C ca. 20-25 min. im Ofen backen. Ova spongia ex lacte (Omelett) 4 Eier ¼ l Milch 30 g Öl Honig Pfeffer Eier, Milch und Öl verrühren. Etwas Öl in die Pfanne geben und die Eiermischung hineingießen. Fertige Omeletts auf eine flache Platte stürzen, mit Honig übergießen und mit Pfeffer würzen. Auch Pinienkerne passen. Globi (Grießkugeln) 200 g Weichweizen-Grieß 300 g Magerquark 10 TL Honig 8 TL Mohn-Back (backfertige Mohnfüllung, z.B. von Schwartau oder Dr. Oetker) Öl (geschmacksneutral, z.B. Maiskeimöl) Zutaten miteinander verkneten, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Aus dem Teig etwa walnussgroße Kugeln formen und einer Pfanne mit Öl rundherum goldbraun braten (Achtung, Kugeln brennen leicht an). Fertige Kugeln können nach Wunsch nochmals mit Honig und Mohnkörnern bestrichen werden. Apothermum (Grießpudding) 1 l Milch 160 g Weichweizen-Grieß 50 g Pinienkerne o.ä. 1 EL Honig (2-4 EL Passum) Pfeffer Milch zum Kochen bringen, Grieß einrühren, 1 min. unter starkem Rühren kochen lassen, Pinienkerne hinzugeben. Vom Herd nehmen, Honig einrühren, Grieß weiter ausquellen lassen. Mit Passum süßen, mit Pfeffer bestreuen oder auch mt Kirschen servieren. |
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| (KM) Die „Industrielle Revolution“ hautnah erfahren haben die SchülerInnen der Klassen 8b und 8c auf ihrem Ausflug am 4.4.2016 nach Delmenhorst. Dabei konnten alle zum Abschluss der Unterrichtseinheit im Fach Gesellschaftslehre ihr neu erworbenes Wissen an Ort und Stelle überprüfen, denn das Fabrikmuseum „Nordwolle“ zeigt auf 2.300m² eindrucksvoll einen Teil der Sozial-und Wirtschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts. Wir haben das Rattern, Knirschen und Dröhnen der alten Maschinen in der Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei gehört und haben Wissenswertes und Neues über die Arbeitsbedingungen und damalige Lebensweise erfahren.
Nur gut, dass wir heute leben! |
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(HE) Vor einigen Wochen befassten sich die Klassen 6b und 6e im Englischunterricht mit dem Thema "London". Natürlich erfährt man dabei auch so einiges über die Queen und ihre Familie. Die Queen weckte dabei besonders das Interesse der Schüler/innen und es blieben einige Fragen offen. So entschlossen wir uns, Her Majesty Queen Elizabeth II. persönlich zu schreiben. Jede/r Schüler/in verfasste einen persönlich gestalteten Brief mit vielen Fragen und den besten Wünschen aus Aurich an den Buckingham Palace. Heute (04.04.2016) erreichte uns nun tatsächlich eine Antwort aus London. Die königliche Briefeschreiberin teilt uns darin mit, dass sich die Queen sehr über unsere Briefe und Bilder gefreut hat. Höchstpersönlich diktierte Her Majesty ihren Dank und ihre Grüße. Als Antwort auf unsere Fragen haben wir ein kleines Infopaket rund um die britische Monarchie bekommen. Leider weiß Verena nun immer noch nicht, ob die Queen Pizza mag, aber auf einen offiziellen Brief aus dem Buckingham Palace ist man trotzdem stolz. |
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Die 26 französische Schülerinnen und Schüler im Alter von 12-13 Jahren waren in Gastfamilien des 7. und 8. Jahrgangs untergebracht und konnten so die Besonderheiten und Unterschiede im alltäglichen Leben kennen lernen.
Schulische Aktivitäten, wie eine Stadtrallye durch Aurich, die Teilnahme am regulären Unterricht und dialogische Sprechübungen, brachten die Schülerinnen und Schüler beider Nationen näher zusammen.
Der abschließende Besuch des Klimahauses in Bremerhaven zeigte allen Beteiligten, dass Klimaschutz eine gemeinsame Aufgabe ist und nicht vor der eigenen Haustür aufhört.
Die verantwortlichen Lehrkräfte Herr Jäckel und M. Schouleur zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf und der großartigen Unterstützung durch die Gasteltern. Den französischen Partnern gefielen insbesondere die zufriedenen und glücklichen Gesichter der Schülerinnen und Schülern und der herzliche und freundliche Umgangston zwischen Lehrern und Schülerschaft an der IGS Aurich-West. Der Gegenbesuch findet unter großer Vorfreude im Mai statt.



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(DO) Sehr erfreuliche Nachrichten gab es für die IGS Aurich-West noch vor den Osterferien von der Niedersächsischen Landesschulbehörde. Die IGS Aurich-West wurde nun schon zum dritten Mal als „Sportfreundiche Schule“ für ihr besonderes Engagement im und um den Sport ausgezeichnet. Damit gehört die IGS Aurich-West zu einer der wenigen weiterführenden Schulen, die es geschafft haben, eine Drittzertifizierung zu erreichen. Die Fachberaterin Sport, Frau Dorthe Missalla, überreichte die Auszeichnung im Rahmen einer kleinen Feierstunde, die im Sportunterricht der Klasse 7c durchgeführt wurde und an der auch der Erste Kreisrat, Herr Dr. Puchert, teilnahm. In ihrer Laudatio lobte Dorte Missalla die Bedeutung des seit Jahren hohen Engagements der Schule für den Sport und die besondere Art und Weise, in der der sportlichen Bewegung an der IGS Aurich-West Raum gegeben werde und mit der es zu einer ständigen Weiterentwicklung an der Schule komme. Der Fachbereichsleiter Sport, Helmut Domenghino, bedankte sich für die Auszeichnung und wertete sie als Danksagung des besonderen Einsatzes von Schulleitung, Sportlehrkräften und Schülerinnen und Schülern, die den schulinternen Lehrplan mit Leben durch Bewegung füllen, die sich in sportlichen AG-Angebot engagieren, die an vergleichenden Sportwettkämpfen für ihre Schule teilnehmen, die sich aber auch mit Fragen der Gesundheit und Ernährung beschäftigen. Da eine Auszeichnung für geleistet Arbeit ausgesprochen wird, um für zukünftiges Arbeiten zu motivieren, richtete der Fachbereichsleiter Sport auch den Blick in die Zukunft. Der Schulsport stehe insgesamt vor großen Herausforderungen. Herausforderungen, die mit den Stichworten „Inklusion“ , „Integrationsarbeit mit Flüchtlingskindern“, Aufgaben, die nach Aussage von Herrn Dr. Puchert besonders von den IGSsen getragen werden, und einem erweiterten Bildungsbegriff schnell umschrieben. Die Kolleginnen und Kollegen des Fachbereiches Sport versicherten Herrn Dr. Puchert, die bildungspolitische und humane Maßnahme des Landkreises in Zusammenarbeit mit der KVHS Aurich-Norden der Integration von Flüchtlingen mit Bleibeperspektive hohe Priorität einzuräumen und eine Anbindung von Unterbringung der Flüchtlinge an Bildungseinrichtungen zum Spracherwerb und zu ersten beruflichen Qualifikationsmaßnahmen durch räumliche Nähe zu ermöglichen, mitzutragen. Auch das gehöre selbstverständlich zu einer sportfreundlichen Schule. Um aber allen Aufträgen, die an den Schulsport herangetragen werden, auch in Zukunft gerecht werden zu können, bat Herr Domenghino Herr Dr. Puchert darum, die Umbauvorschläge des Fachbereiches Sport für den Bolzplatz, auf dem in einem Teilbereich zurzeit Flüchtlingsunterkünfte entstehen, ebenso wohlwollend zu prüfen wie die Renovierung des verrotteten Allwetterplatzes hinter der BBS-Sporthalle in Angriff zu nehmen. Herr Dr. Puchert bedankte sich für die von den IGSsen schon geleistete und in Zukunft noch zu leistende Arbeit im Zusammenhang mit den beschriebenen Herausforderungen. Im Anschluss an die Verleihung der Auszeichnungen gaben die Schüler/-innen der 7c noch eine Demonstration ihres turnerischen Könnens. Damit rundeten sie die kleine Feierstunde ab und zeigten so, wofür es sich lohnt, sich einzusetzen. |
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(SL) Der Fachbereich Naturwissenschaften hat Zuwachs bekommen. Die naturwissenschaftliche Sammlung des Gebäude 1 erhielt zu den bereits vorhandenen Mikroskopen einen Klassensatz lichtstarke Stereomikroskope. Damit eröffnen sich ab sofort für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 ganz neue, ungeahnte Einblicke in die Welt des ganz Kleinen. Ob man das mit das Leben in einem Wassertropfen oder im Waldboden beobachten will, oder den Aufbau der Flügel einer Libelle, das Facettenauge einer Fliege oder das Staubblatt einer Blüte. Sie ermöglichen spannende Einblicke in die Welt des Kleinen und kommen gerade richtig – jetzt zur Frühlingszeit! |
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(Antje Janshen: 11.5) Am 16.03.2016 durften einige Schüler und Schülerinnen des 11. Jahrganges der IGS Aurich-West und des Gymnasium Ulricianum eine Ausstellung von Bodo Olthoff im EEZ in Aurich bewundern und zugleich einige sehr inspirierende und belehrende Stunden mit diesem großartigen Künstler verbringen. Die Ausstellung umfasste viele wunderschöne Werke, wie zum Beispiel „Die sieben Weltmeere“ oder „die rote See“, welche über eine tiefe Bedeutung verfügen. Wie wir erfahren durften, verbrachte Bodo Olthoff einige Jahre seines Lebens auf der See und umreiste die Welt. Viele dieser Eindrücke hielt er malerisch fest und waren in der Ausstellung wieder zu erkennen. Eines dieser Meisterwerke ist das Werk „die sieben Weltmeere“. Bodo Olthoff gelang es, die Unterschiede der Meere und ihre Einzigartigkeit zu veranschaulichen und sie jedoch durch Streifen mit der selben Höhe und Breite an jedem Gemälde zu verbinden. Auch die „rote See“ hatte eine tiefere Bedeutung, denn sie entstand, nachdem Bodo Olthoff eine Reflexion der Sonne der Sahara auf dem Meer sehen durfte und sich somit das Meer rot färbte. Trotz der vielen Erfahrungen, welche Bodo Olthoff auf seinen Reisen gemacht hatte, war Ostfriesland in vielen Werken wiederzuerkennen und seine Worte zu diesem Thema waren: „Ostfriesland ist wunderschön und es gibt viel Material zu zeichnen. Ich brauche nicht nach Frankreich Palmen zeichnen.“Jedoch war auch das Reisen eine wichtige Inspiration, denn „Menschen sieht man es oft nicht an, ob sie weit gereist sind, Bildern jedoch schon“. Doch wir Schüler durften nicht nur die Werke der Ausstellung bewundern, sondern auch selbst ans Werk. Dabei bekamen wir freundliche Unterstützung von Michael Sieben und Bodo Olthoff höchstpersönlich. Die erste Aufgabe umfasste das erstmalige Zeichnen eines von Menschenhand erschaffenen Gegenstandes. In unserem Fall ein alter Stuhl. Nachdem wir den Stuhl skizziert haben, bekamen wir die Aufgabe, diesen Stuhl zu abstrahieren und unsere Kreativität mit einzubringen. Hierbei wurden viele verschiedene Maltechniken mit vielen unterschiedlichen Utensilien verwendet. Einige der Schüler verwendeten Kreide, andere Pastellfarben oder Buntstifte und wieder andere zum Beispiel Acrylfarben. Daraus resultierten viele verschiedene Werke, die auf ihre eigene Art sehr besonders und einzigartig waren. Dazu gab es freundliche Unterstützung und Hilfe. Danach erfuhren wir von Bodo Olthoffs ehemaliger Berufung Kirchenfenster zu entwerfen und bekamen für Zuhause die Aufgabe, selbst eines zu entwerfen. Um einen Kontrast zu der ersten Aufgabe zu schaffen, bei der wir einen von Menschenhand geschaffenen Gegenstand zeichneten, befassten wir uns nun mit einem Naturgegenstand. In unserem Fall war dieser Gegenstand eine Muschel, welche wir von Bodo Olthoff geschenkt bekamen. Wir sollten diese Muschel wieder auf unsere eigene Art und Weise gestalterisch interpretieren. Auch bei dieser Aufgabe entstanden viele tolle Ergebnisse, woraufhin sich Bodo Olthoff beeindruckt zeigte. Jedoch waren in der Ausstellung nicht nur wundervolle malerische Meisterwerke, sondern auch eine beeindruckende Literatur vorhanden, denn zu vielen Bildern gab es einen einzigartigen Text von Michael Siebens und wir erkannten, dass es sehr anspruchsvoll ist, Bilder in Worte zu fassen. Alles in einem war dies ein sehr lehrreicher und unvergesslicher Tag. Alle Beteiligten gingen mit einem gutem Gefühl nach Hause und auch für Autogramme von Bodo Olthoff war noch Zeit. |
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(HE) Sätze wie "Ich kann nicht mehr weitermachen, mein Stift ist leer!" oder "Mein Heft ist voll, was soll ich machen?" gehören im 6. Jahrgang der Vergangenheit an. Seit zwei Wochen können Schüler und Schülerinnen im "ehrlichen Shop" Schulmaterialien zum günstigen Festpreis erwerben. Das Besondere hier: Es gibt keine Verkäufer. Der Shop basiert vollständig auf Vertrauen. Man wirft 50 Cent in die Kasse und nimmt sich das gewünschte Teil. Das Experiment ist bisher geglückt. Einkalkuliert waren ca. 1/3 "unerklärliches Verschwinden" von Artikeln. Diese Einschätzung traf anfangs exakt zu. Interessanterweise wurde das Kaufverhalten dann immer ehrlicher. Oft stimmt die Kasse bis auf den letzten Cent. Dass der Bedarf da ist, zeigt sich an der Regelmäßigkeit, in der der Shop nachgefüllt werden muss. Nachahmer können sich für weitere Infos gerne an (HE) wenden. |
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(JO) „Viele Mikrofone und Knöpfe, aber noch mehr Spaß“ – so lautete das Motto der Radio-AG während des ersten Termins in diesem Schulhalbjahr im Sendestudio von Radio Ostfriesland. Am Montag, dem 07.03.2016 waren die Schülerinnen und Schüler im Studio Aurich an der Oldersumer Straße zu Gast beim Studioleiter Jürgen Ellberg. Nachdem die Schülerinnen und Schüler zunächst mit Herrn Ellberg darüber sprachen wie eine Bürgersendung bei Radio Ostfriesland inhaltlich ausgestaltet werden kann, ging es zur Technik. Dabei präsentierten sich die Schülerinnen und Schüler hoch motiviert und zeigten ihrem AG-Leiter Herrn Jakobs, dass sie über großes Talent als Radiomoderatorinnen verfügen. In den kommenden Wochen werden sich die Schülerinnen und Schüler mit |
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