Aktuelles aus dem Schulleben
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Am 2.Juni 2017 fand im Jahrgang 6 der Methodentag „Messen und Darstellen von Daten“ statt. An diesem Tag durchliefen die SchülerInnen den Prozess von der Datenaufnahme bis zur Auswertung. Der Fachbereich Sport hat dafür die Datenaufnahme in bewährter Weise konzipiert: der gesamte Jahrgang versammelte sich in den ersten beiden Stunden in der Sporthalle, um an sechs Stationen Übungen zu absolvieren: Rumpfbeugen, seitliches Hin- und Herspringen, Liegestütze, Seilspringen, Standweitsprung und den 20m-Sprint. Die Erklärung der einzelnen Stationen und die Datenaufnahme führten SchülerInnen des WPK Sport 9/10 durch. Notiert wurden die von Mädchen und Jungen erzielten Ergebnisse in getrennten Dateien. Wenn eine Gruppe an einer Station fertig war, wurden die Daten an das „Wettkampfbüro“ gegeben, wo die Daten in Excel-Tabellen der sechs Klassen eingegeben wurden. Diese Datenlisten wurden anschließend ausgedruckt; so standen zu Beginn der Datenauswertung (3.-6.Stunde) jedem Schüler/jeder Schülerin alle Daten der eigenen Klasse auf einem Datenblatt zur Verfügung. In der Auswertung, für die der Fachbereich Mathematik verantwortlich ist, standen die Berechnung von Kennwerten der Datenreihen (Spannweite, Mittelwerte) und die Anfertigung von Diagramme (Streifen-, Balken-, Säulen- und Kreisdiagramm) im Mittelpunkt. Bevor es dazu kam, wurden erst einmal mögliche Fehler bei der Datenaufnahme besprochen und korrigiert. Für die Auswertung gab es Arbeitsblätter auf drei Niveaustufen. Aufgelockert wurde die Arbeit im Klassenraum durch kleine Spiele, in denen es um die „Anordnung“ ging. Zum Abschluss des Tages wurden Plakate zu den gelungenen Auswertungen erstellt. |
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(KK) Fünfzehn Jugendliche des 12. Jahrgangs engagierten sich in dieser Woche (29.05.-02-06.2017) bei dem Projekt ,,Druckerschwärze”. Die Gruppe Szenische Talkshow diskutiert Themen zum Ehrenamt mit Gästen, während Journalisten Features für eine Radiosendung aufnehmen und Artikel verfassen, hier zwei Beispiele: Besonders in ehrenamtlichen Bereichen wird Hilfe benötigt. Ein besserer Informationsfluss könnte das Interesse der Schüler stärken. Durch ehrenamtliche Projekte mithilfe von Kooperationen zwischen Schulen und Organisationen, wie Jugendzentren, Kindergärten, Kirchen oder Werkstätten können sich Schüler einbringen. Aber auch von der Schule veranstaltete Ausflüge mit ehrenamtlicher Intention wirken sich positiv auf beide Seiten aus. Ebenso ist es wichtig, Organisationen in den Schulalltag zu etablieren, damit Schüler in Unterrichtsbesuchen erfahren können, wie sie sich als Individuen engagieren können. Durch dieses Miteinander lernt man voneinander und wächst über sich selbst hinaus! Ehrenamtliche Arbeit in der Schule |
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(GZ) Von Freitag, dem 12. Mai bis Samstag, 13. Mai führte Frau Gerz einen Workshop zur Streitschlichterausbildung in der Jugendherberge Aurich durch.
Es nahmen 7 Schülerinnen und ein Schüler aus dem 8. Jahrgang teil. Diese kamen aus 2 verschiedenen Klassen und kannten sich daher zwar vom Sehen, nicht aber persönlich. Um es vorwegzunehmen: beim Rückblick am Samstag konnten wir feststellen, dass eigentlich schon nach 2 Stunden das Gefühl vorherrschte, sich gut zu verstehen Die Schüler hatten sich schon im Vorfeld Gedanken gemacht über ihre Arbeit als Streitschlichter.Sie sollen ja vor allen Dingen den neuen Fünftklässlern bei kleineren Alltagskonflikten zur Seite stehen. „Wir müssen das Vertrauen der 5. Klässler gewinnen.“ Dieser Meinung von Hadi konnten sich alle anschließen. Dazu ist es gut, wenn die Streitschlichter sich in den 5. Klassen vorstellen, und, eine gute Idee von Hanna: “Wir können ja ein Spiel mit der Klasse machen. Dann sehen sie, dass man mit uns auch Spaß haben kann.“ Die Jüngeren müssen auch wissen, dass die Streitschlichter eine Schweigepflicht haben und nichts weiter erzählen, was sie bei einem Schlichtungsgespräch erfahren. Auch Lehrern und Lehrerinnen nicht. „Was ist aber,“ überlegte Maja, „wenn wir von etwas Verbotenem erfahren? Dass sie geraucht haben z.B.?“ Gute Frage. Die konnte noch nicht abschließend beantwortet werden und kommt auf die Themenliste für den 2. Projekttag. Vertrauen gewinnen, ja, das ist die eine Seite. Die Achtklässler machen jedoch im Alltag auch die Erfahrung, dass jüngere Mitschülerinnen und Mitschüler ihnen teilweise provozierend und unverschämt begegnen. „Ernst genommen werden“ und „sich Respekt“ verschaffen“, das sind für Streitschlichter daher wichtige Themen. Die Teilnehmer diskutierten darüber und konnten sich gegenseitig gute Tipps geben. Im Rollenspiel wurden Szenarien durchgespielt, in denen selbstsicheres Auftreten gefordert war. Der Workshop war insgesamt ein guter Einstieg in die Ausbildung des neuen Teams. Nebenbei bemerkt: Die Jugendherberge Aurich hat uns als Tagungsort ausnehmend gut gefallen: Die Räume sind hell, modern und in freundlichen Farben gestaltet, der Speisesaal hat eine schöne Atmosphäre, es gab eine reichhaltige Auswahl sowohl beim warmen Abendessen als auch zum Frühstück. Wir hatten einen eigenen Seminarraum und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen waren sehr freundlich. Weiter geht es am 16. Juni mit einem Projekttag in der Schule. |
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(Lea Glahn) Wie jedes Jahr finden auch diese Woche Dienstag und Mittwoch die Sportfeste der Sekundarstufe 1 statt. Dafür werden uns Oberstufenschülern einzelne Aufgaben zugeteilt, die jedoch jeweils nur an einen der beiden Tage zu erledigen sind (Mit Ausnahme des Sportprofils, welches beide Tage dort ist). Während also einige Kurse am Dienstag vor Ort waren, sind wir, das Kunstprofil 12, für den Mittwoch eingeteilt gewesen. Diesen freien und warmen Tag haben wir zusammen mit Frau Krützkamp direkt verplant und für eine Radtour nach Ihlow mit anschließendem Picknick genutzt. Da wir diesen natürlich nicht ohne Kunst verbringen konnten, haben wir hierfür Skizzenbücher aus harter Pappe, Leim und Gummibändern gebastelt. Mit dem Skizzenbuch und Bleistift bewaffnet ging es Dienstagmorgen mit dem Fahrrad von der Schule aus los. Den ersten Zwischenstopp machten wir bei der Stein- und Bildhauerei Clemenz. Da hier aber fleißig gearbeitet wurde, wurden wir direkt zu einem späteren persönlichen Vortrag eingeladen, um den Beruf Steinmetz näher kennenlernen zu können. Nun ging es weiter am Hafen entlang und direkt zur Schleuse Kukelorum, wo wir die erste Zeichenpause einlegten. Knapp 5 Minuten haben wir uns Zeit genommen, ein paar schnelle Skizzen von der Umgebung anzufertigen. Dies tat jeder individuell aus der eigenen Perspektive und mit einem eigenen Fokus auf die Umwelt. Von dort aus fuhren wir Richtung Ihlow über einige feste Straßen, Feldwege und Radwege. Im Fahnster Moorweg trafen wir auf drei entspannte Kühe, die hervorragend als Zeichenmodelle dienten. Nach diesem kurzen Stopp überquerten wir den Münkeweg und landeten im Dwarsweg, wo uns Ziegen nun Modell standen. Nicht nur Tiere, sondern auch einige Blumen und Landschaftsimpressionen, welche wir am Sandweg fanden, hielten wir auf dem Papier zeichnerisch fest. Über den Moorweg gelangten wir nun an unserem ersten festen Ziel, dem Ihler Meer. Hier breiteten wir unsere Picknickdecken aus und genossen die Umgebung und Atmosphäre am Wasser. Nun ging es aber weiter in den Ihlower Wald hinein zur Klosterstätte. Da Jana, eine unserer Mitschülerinnen, es organisiert hatte, dass wir schon vor üblicher Öffnungszeit das Kloster Café besuchen konnten, hatten wir nun noch eine Weile Zeit, bis dies so weit war. Diese Zeit nutzen wir zur Besichtigung der Klosterstätte, in der die jahrhundertalte Geschichte des Klosters zu finden war. |
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(Rö) Am Mittwoch, 17.05.2017 besuchte die Klasse 11.3 die erst kürzlich eröffnete Ausstellung, die sich mit dem aktuellen Thema Flucht und Migration beschäftigt. Nachdem die SchülerInnen zuerst die gesamten Räume der Kunsthalle erkundeten, fertigten sie anschließend Skizzen von ausgewählten Werken an, um ihre Eindrücke festzuhalten. Abschließend wurde eine eigene Führung vorbereitet und durchgeführt. In Kleingruppen wurden sich besonders eindrucksvolle Kunstwerke gesucht, per Audioguide und Beschriftungen recherchiert sowie eine Kurzpräsentation vorbereitet. Der Rundgang am Ende des Exkursionstags konnte qualitativ mit einer professionellen Museumsführung mithalten und überzeugte vor allem dadurch, dass die eigenen Interessen bei der Auswahl der Werke berücksichtigt wurden. Während der Rückfahrt mit dem Bus wurde zurückgemeldet, dass die Einblicke durch Kunst auf Flucht und Migration sehr intensiv und bewegend seien. Auch die Wirkung aktueller künstlerischer Auseinandersetzungen, beispielsweise durch Filmsequenzen oder Fotoserien seien sehr ausdrucksstark und erstaunlich. |
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Jahrgang 12 begegnet Menschen zur beruflichen Orientierung (HR) Am Donnerstag Nachmittag im Oberstufengebäude:zwei Rettungssanitäter, Bankkaufleute, eine Intensiv-Pädagogin, ein Steuerrechtler, Studentinnen der Sozialen Arbeit und der Logopädie, ein Freier Fotograf, eine Ingenieurin, Freiwilligendienstler aus dem Historischen Museum und dem Europahaus Aurich, eine Expertin für Studieren und Arbeiten im Ausland sowie 120 Schülerinnen und Schüler aus dem 12 Jahrgang zusammen mit ihren Tutorinnen und Tutoren – 10 Unterrichtsräume sind umgestaltet zu Gesprächsräumen für Kleingruppen – es geht nicht um Zahlen, Daten, Fakten, sondern um Erfahrungen, Lebenswege, Berufs- und Studienentscheidungen, Irrtümer, Tipps – das passt als Ergänzung gut zum Besuch der Fachmesse für Ausbildung + Studium in Oldenburg zwei Tage zuvor, aber ist ganz anders – für jeden Schüler drei Einblicke je 25 Minuten in die Studien- und Berufswelt von interessanten Menschen – Berufsorientierung nicht per Klick im Internet, sondern hautnah – ja, das sollten wir noch einmal machen, am besten regelmäßig – das passt zu unserer Oberstufe! |
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Jahrgang 12 besucht Fachmesse für Ausbildung + Studium in Oldenburg (HR) „Viel besser als ich dachte“, war Andreas beeindruckt. „Unglaublich, was die bieten, aber auch, wieviele sich da bewerben!“ Ihn hat besonders interessiert, welches Angebot die Autofirma mit dem Stern jungen Abiturienten in Bremen macht. Andere der 120 Schülerinnen und Schüler des Oberstufenjahrgangs haben sich gezielt informiert über Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten zum Beispiel beim Zoll, Finanzamt, Bootsbau, Universitäten und Hochschulen in Deutschland West und Ost und in den Niederlanden oder über das Freiwillige Soziale Jahr und andere „gap years“ zwischen dem Abitur und der weiteren Ausbildung. „Bei denen kann ich sofort anfangen.“, berichtete Luisa von der Rückmeldung am Stand für Arbeitsmarkt-Management. Mehrere Firmen haben unmittelbar nach dem Gespräch konkrete Ausbildungsmöglichkeiten angeboten. Das motiviert und setzt Energie frei für noch höhere schulische Ziele. Die Tutorinnen und Tutoren des Jahrgangs 12 haben ihre Schülerinnen und Schüler aus den fünf Fachschwerpunkten der Oberstufe zur Ausbildungsmesse begleitet. Auf der Rückfahrt sprachen sich bei einer spontanen Abstimmung im Bus ca. 95% der Teilnehmenden dafür aus, mit dem nächsten Jahrgang 12 wieder zu dieser Messe des „Instituts für Talententwicklung“ zu fahren. Diese Berufs- und Studienorientierung wird noch in dieser Woche fortgesetzt mit Kleingruppen-Gesprächen in der Schule mit eingeladenen Gästen, die schon berufstätig sind oder studieren. |
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(HO) Gut fünfzig Minuten dauert es, bis ein original germanischer Hirsebrei die richtige Sabschigkeit erreicht hat. Nichts für fastfoodverwöhnte Neuzeitler – die flüchten lieber solange vor der qualmenden Feuerstelle und erkunden noch ein wenig den Museumspark Varusschlacht in Kalkriese. Doch dann ruft unsere geduldige Köchin zu Tisch: alle 37 Schülerinnen und Schüler der Lateinkurse aus den Jahrgängen 7 bis 10 und natürlich ihre Magistri und –a Herr Lütten, Frau Pieloth und Herr Hinderks dürfen probieren. Eine Kelle Hirsebrei, mit Honig fein gesüßt und an klebrigen Milchreis erinnernd, dazu eine Kelle Apfelmus, natürlich auch über dem offenen Feuer selbst gekocht – ein Gedicht! Leider konnten nicht alle Mitstreiter(innen) diese Einschätzung teilen – wie gut, dass sie im Jahr 2017 leben und nicht vor 2000 Jahren… Natürlich war auch die Mithilfe der Lateinschüler(innen) gefragt, wobei einige ihre erste Apfelschälerfahrung machen durften. Ziemlich bitter nur, wenn nach halbstündiger Zerlegung der Apfelschale in Fetzen im Quadratzentimeterbereich dann der fertige Apfel auf den Boden fällt… Die alten Germanen hätten da nicht mal mit den Schultern gezuckt und das gute Obst an der typisch germanischen Hose (Barbaren!!) abgewischt. Die germanische Verköstigung bildet den Abschluss des Tagesprogramms, für das wir angereist sind: Da werden aus Hirschgeweihen Glücksbringer gefeilt und mit der Dreule, einer handbetriebenen Bohrspindel, das typisch germanische „Auge“ eingefräst, das vor allerlei Ungemach schützen soll, z.B. schlechten Lateinnoten oder zu schwierigen Vokabeln, wie unsere Fachfrau augenzwinkernd hinzufügt. Eine andere Gruppe widmet sich derweil der fast vergessenen Kunst des Feuermachens mithilfe von Feuersteinen. Fazit: Es funktioniert tatsächlich und dauert keine halbe Stunde, sondern dank bestimmter pflanzlicher Gerätschaften kaum länger als der Einsatz eines Feuerzeugs! Natürlich darf auch die Historie des Ortes nicht fehlen: Das Jahr 9 n. Chr. markiert die bitterste Niederlage, die das Imperium Romanum jemals erleiden musste – und hier vor Ort lässt sich anhand der wiederhergestellten Landschaft ganz anschaulich nachvollziehen, wie es dazu kommen konnte: Moorlandschaft auf der einen, Wald mit Schutzwällen auf der anderen Seite, dazwischen ein kilometerlanges Nadelöhr, durch das sich der Tross dreier Legionen (immerhin 18000 Mann) quetschen musste. Der Verrat des vermeintlich perfekt integrierten Parallelgesellschafters Arminius und die Guerrillataktik der Cherusker besorgten den Rest. Das Gute daran: Noch heute kommen jedes Jahr neue Fundstücke aus der Zeit der Varusschlacht ans Tageslicht und wir dürfen sie bestaunen. Und danach Hirsebrei mümmeln. |
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(HE) Am 27. April 2017 besuchten die Englischkurse von Frau Jabke, Frau Heckmann und HE (Jahrgang 12) die Shakespeare Company in Bremen. Gezeigt wurde das Stück "Romeo und Julia" in einer modernen Interpretation. Dieses Stück ist Bestandteil des Zentralabiturs 2018, daher war der Besuch eine gute Gelegenheit, den anspruchsvollen Text auch einmal auf einer Bühne zu erleben. Im anschließenden Gespräch mit den Schauspielern, die sich extra für die Auricher Gäste Zeit nahmen, wurden einige interessante Aspekte beleuchtet und diskutiert. Zum Stück selbst gab es gemischte Reaktionen. Beim gesamten Oberstufenpublikum wurde jedoch erreicht, dass es sich konstruktiv mit der Umsetzung auseinandersetzte. |
Bildquelle: Shakespeare Company Bremen, Fotograf: Ulrich Leitner |
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Vom 02. bis zum 04.05. fand der Rückaustausch mit unserer Partnerschule in Stadskanaal statt. Mit insgesamt 14 Schülerinnen und einem Schüler haben wir drei erlebnisreiche Tage in den Niederlanden verbracht. (Ilse, Lena und Maaike, KN) … Es waren einmal drei Mädchen. Sie gingen drei Tage auf Tour. Als das deutsche Mädchen ankam waren die niederländischen Mädchen zu spät. Sie saßen zusammen in einem Raum und tranken Tee und aßen Kekse. Niemand hat in diesem Moment bereits geahnt wie lustig diese Tage noch werden sollten. Zwei Mädchen fuhren mit dem Auto zum Erlebnispark, die andere nahm den Bus. Die beiden, die gebracht wurden, waren bereits angekommen, als zwei weitere Mädchen ankamen und erzählten, dass das dritte Mädchen bei der falschen Bushaltestelle ausgestiegen war. Es dauerte lange bis das dritte Mädchen endlich ankam. Danach gingen die Mädchen essen. Zu essen gab es herrliche Brötchen, Gebäck und Kroketten. Das deutsche Mädchen erzählte von einem deutschen Lied, in dem gesungen wird, das Fleischkroketten aussehen, wie bereits gegessen. Die andere lachten darüber. Dann konnten wir endlich mit einem Hindernisparcours beginnen. Nachdem der Parcours einmal zusammen durchgelaufen wurde, wurde es ernst. Ein Wettkampf fand statt. Das eine Mädchen war im Gewinnerteam. Nach dem Wettkampf durften sie sich aussuchen was sie als nächsten machen wollten. Sie durften sich zwischen Bogenschießen, Kanu fahren, Kletterwand hoch klettern und Floβ bauen entscheiden. Zwei von den dreien entschieden sich fürs Floβ bauen und waren in unterschiedlichen Teams. Niederländer gegen Deutsche. Die Deutschen waren die ganze Zeit in Führung und dann passierte es. Eine der Tonnen, die das Boot über Wasser hielten, löste sich. Das deutsche Mädchen was komplett unter Wasser. Das dritte Mädchen fuhr Kanu und sah wie alles passierte. Auch die Mädchen auf dem anderen Floβ lachten sich schlapp. Letztendlich haben die Niederländer gewonnen. Dann war es Zeit nach Hause zu gehen. Abends gingen sie alle zu Mingel. Dann war der erste Abend schon zu Ende. Der zweite Tag wurde mit einem Frühstück eingeleitet. Dann mussten sie mit den öffentlichen Verkehr nach Groningen fahren. Als sie ankamen, mussten sie eine Stadtrallye machen. Die Mädchen mussten eine alte Stadtwanderung machen. Als erstens mussten sie zum Gebäude de Waag, dass früher ein Geldgeschäft war und heutzutage ein Café/Restaurant ist. Danach liefen sie zum Rathaus, dass immer noch als Gemeindehaus dient. Den nächsten Halt machten sie in einem Garten mit einem Tor mit auf dem oben eine Sonnenuhr. Als letztes waren sie bei des Universität. Bei allen drei Gebäuden haben sie echt tolle Selfies gemacht. Nach der Rallye hatten die Mädchen noch etwas Freizeit in der Stadt. Diese nutzten sie zum Shoppen und essen. Um drei Uhr besuchten die Mädchen das Groninger Museum. Vor allem der Jahrmarktraum hat ihnen gefallen. Dann gingen sie um halb fünf bowlen, aber leider waren sie nicht gut genug um zu gewinnen. Bei der Pizzeria aßen sie alle eine Pizza. Sie fanden diesen Tag super. Und dann fing der letzte Tag an. Er begann mit zwei Unterrichtsstunden, aber das war nicht sehr sinnvoll. Und jetzt sitzen sie hier und schreiben ein schönes Märchen über die letzten Tage, die sehr lustig waren. Es war eine tolle Erfahrung und sie lebten noch lang und glücklich. …
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(Emilie Geis, Jg. 7) Der E-Kurs bei (HE) im siebten Jahrgang unserer Schule führt nun eine Brieffreundschaft mit einem Deutschkurs aus der Belmont Ridge Middle School. Wie alles begann (HE) nahm Kontakt mit einem Deutschlehrer aus der Belmont Ridge Middle School auf. Jeder hat einen Brieffreund oder eine Brieffreundin zugeteilt bekommen. Wir haben angefangen, ein Paket fertigzustellen mit Briefen an die jeweiligen Brieffreunde und Kleinigkeiten, z.B. Schokolade. Nach ungefähr einem Monat bekamen wir ein großes Paket der Partnerschule, die übrigens in Virgina in der Nähe von Washington DC liegt. Wir haben auch schon einige Videos augetauscht und uns und unsere Schule auf Englisch und Deutsch vorgestellt. Wir bedanken uns auch beim Förderverein der Schule, der uns finanziell beim Paketversand unterstützt hat! Im 7. Jahrgang haben wir einen kleinen Schaukasten aufgebaut, wo wir einige Dinge zum Projekt ausgestellt haben. |
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Das Schuljahr 2016/17 begann nach den Sommerferien für den Schulelternrat wie immer: mit den Wahlen der neuen ElternvertreterInnen bzw. StellvertreterInnen. Turnusgemäß wurden sie in den Jahrgängen 5, 7, 9 und 11 in den Klassen, bzw. im Jahrgang 12 für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Anschließend konstituierte sich der neue Schulelternrat in seiner ersten Sitzung, auf der freigewordene Plätze für Eltern im Vorstand des Schulelternrates, in Ausschüssen und Fachkonferenzen, in der Gesamtkonferenz und im Schulvorstand durch Wahlen neu besetzt werden konnten. Nach den Sommerferien hatte die Planungsgruppe für die „Neue IGS Aurich“ ihre Arbeit aufgenommen, damit die gemeinsame Schule nach den kommenden Sommerferien mit dem Konzept für den neuen 5. Jahrgang starten kann. Eine Elternvertreterin aus unserem Vorstand nimmt regelmäßig und engagiert an den Sitzungen teil. Zur 2. Sitzung des SER wurde mit dem Schwerpunktthema: „Basisschulung für ElternvertreterInnen“ eingeladen. Dazu hatten wir Frau Sabine Hohagen aus Ihlow (ehemalige Landes- und Kreiselternratsvorsitzende) gebeten, uns über die „Eltern-Mit-Wirkung“ zu informieren. Sie berichtete aus ihrem großen Erfahrungsschatz über Rechte und Pflichten, Aufgaben und Gremien. Informationen über das „MIT – Mobbing-Interventions-Team“ an unserer Schule wurden als Schwerpunktthema der nächsten Sitzung in diesem Schuljahr behandelt. Frau Schmid stellte ihre Arbeit als Ansprechpartnerin für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und auch für Eltern vor. In der nächsten Sitzung wird Frau Patron die Sprachlernklassen an unserer Schule vorstellen, die ein wichtiger Baustein für eine gelingende Integration von SchülerInnen mit Migrationshintergrund sind. Der Vorstand des Schulelternrates trifft sich weiterhin regelmäßig alle 4 bis 6 Wochen um die SER-Sitzungen vorzubereiten, aber auch um sich über die laufenden Themen auszutauschen. Erfreulicherweise gibt es hier auch einen Austausch über die Neue IGS mit einer Elternvertreterin aus der Waldschule Egels. Darüber hinaus übernehmen die Mitglieder des Schulelternrates immer wieder gerne auch Aufgaben während besonderer Anlässe in der Schule. Jedes Jahr wird bei der Back-Again –Party die Ausgabe am Getränke- und Würstchen-Stand mit Elternpower verstärkt. Gerne nimmt ein Mitglied des Vorstandes auch als Jurymitglied beim Lesewettbewerb teil. Bei den Verabschiedungen von LehrerInnen in den Ruhestand bedankt sich der Schulelternrat persönlich mit Buchgeschenken. In diesem Schuljahr konnten wir zusätzlich die wirklich lobenswerte und gelungene Aktion der Oberstufenschüler „Schenke ein Leben“ – die Typisierungsaktion unterstützen, nicht nur durch Kuchenspenden, sondern auch durch eine kräftige Finanzspende des Vorstandes des Schulelternrates in Höhe von 200€ zugunsten des Vereines Leukin. Unterstützt wurde die Aufführung vom Nairobi Hope Theatre, in dem für ein gelungenes Catering mit Kuchen, Fingerfood und Getränken gemeinsam mit dem Weltladen Aurich gesorgt wurde. Der eingenommene Überschuss des Abends kommt der Fair-Trade-Gruppe unserer Schule für die Anschaffung eines Fair-O-Maten zugute. Eine schöne Tradition ist mittlerweile die Teilnahme an den Grundschultagen mit unserem Info-Stand: „Eltern Fragen Eltern“. Wir waren in diesem Jahr zwar keine Experten für die Konzepte der „Neuen IGS“, trotzdem konnten wir den interessierten Eltern in den Gesprächen doch auch Ängste nehmen, z.B. bei Fragen zum Langtag, zum Busfahren, zu den LEB’s, etc. |
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Durch den Austausch mit anderen Schulen wurde deutlich, dass die Elternarbeit an unserer Schule traditionell und engagiert verankert ist. Wir hoffen und wünschen uns, dass sich die Elternarbeit an unserer Schule und der „Neuen IGS“ in diesem Sinne weiter entwickeln wird. In diesem Schuljahr konnten wir zusätzlich die wirklich lobenswerte und gelungene Aktion der Oberstufenschüler „Schenke ein Leben“ – die Typisierungsaktion unterstützen, nicht nur durch Kuchenspenden, sondern auch durch eine kräftige Finanzspende des Vorstandes des Schulelternrates in Höhe von 200€ zugunsten des Vereines Leukin. Unterstützt wurde die Aufführung vom Nairobi Hope Theatre, in dem für ein gelungenes Catering mit Kuchen, Fingerfood und Getränken gemeinsam mit dem Weltladen Aurich gesorgt wurde. Der eingenommene Überschuss des Abends kommt der Fair-Trade-Gruppe unserer Schule für die Anschaffung eines Fair-O-Maten zugute. Eine schöne Tradition ist mittlerweile die Teilnahme an den Grundschultagen mit unserem Info-Stand: „Eltern Fragen Eltern“. Wir waren in diesem Jahr zwar keine Experten für die Konzepte der „Neuen IGS“, trotzdem konnten wir den interessierten Eltern in den Gesprächen doch auch Ängste nehmen, z.B. bei Fragen zum Langtag, zum Busfahren, zu den LEB’s, etc. Durch den Austausch mit anderen Schulen wurde deutlich, dass die Elternarbeit an unserer Schule traditionell und engagiert verankert ist. Wir hoffen und wünschen uns, dass sich die Elternarbeit an unserer Schule und der „Neuen IGS“ in diesem Sinne weiter entwickeln wird. |
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Museumsbesuch in Groningen des Kunstprofils 12 (Lea Glahn) Auguste Rodin (1840-1917) schaffte sich einen bedeutenden und einflussreichen Namen in der Moderne als Bildhauer. Rund 140 seiner Skulpturen und 20 Zeichnungen werden unter dem Titel Rodin – Genius at Work im Groninger Museum präsentiert. Diese Ausstellung ist die größte Rodin-Schau, die jemals in den Niederlanden geboten wurde. Nicht nur die Größe, sondern auch der Inhalt der Darbietung ist einzigartig und überwältigend. Gips, Bronze, Marmor, Keramik – Rodin schaffte aus verschiedenen Materialien seine individuellen Werke, wovon jedes einzelne seinen eigenen Charakter erhielt. Dem Bildhauer war es wichtig, den Fokus auf die Natur des Menschen zu legen, womit er sich dem Realismus ab- und dem Naturalismus zugewandt hat. Es entstanden Aktskulpturen von Menschen in Bewegung, welche aus dem Tanz und einfachen ungeplanten Bewegungsabfolgen heraus entstanden. Rodin hielt den Höhepunkt der Bewegung, den Fruchtbaren Moment fest. Auch wenn seine Kunst im 19. Jahrhundert anfänglich nicht angenommen wurde, nahm sie mit Vorschreiten des Jahrhunderts einen immer höheren Stellenwert an, da sich Rodin nicht von seiner Idee abbringen ließ, weiterhin modellierte und letztendlich beeindruckte. So entstand 1903 eines seiner bekanntesten Werke Der Denker, welches derzeit ebenfalls im Groninger Museum ausgestellt wird. Wer dieses Meisterwerk bewundern möchte, kann dies noch bis zum 30. April 2017 tun. Wir, das Kunstprofil des 12. Jahrgangs, haben zusammen mit Kursen des Gymnasium Ulricianum Aurich die Chance bekommen, Rodins Werke begutachten zu dürfen. Nach einer kurzweiligen Busfahrt starteten wir gegen 10:30 Uhr die Besichtigung der Ausstellung. Schnell stellte sich für uns heraus, Rodin – Genius at Work (zu Deutsch: Genie bei der Arbeit) macht seinem Namen alle Ehre. Auf zwei Stockwerke verteilt ließen sich Arbeitsweisen und –techniken, Ideen und dessen Umsetzung sowie der immenser Zeitaufwand, aber auch die Liebe und Leidenschaft zur Berufung mitverfolgen, analysieren und bewundern. Jeder Schüler besichtigte die Ausstellung individuell mit der eigenen Fragestellung an Rodins Werke. So war es unsere Aufgabe, unser Skizzenheft mit Zeichnungen von den Werken zu füllen. Dies hilft nicht nur beim einfachen Verstehen der äußeren Form, sondern auch beim Erschließen der Idee und des Werkprozesses. Neben Rodin wurden fotografische Werke des niederländischen Künstlers Erwin Olaf ausgestellt, welche er für das Groninger Museum als Bildzitate nach dem Vorbild Rodins schuf. Dies bedeutet, dass dies die erste Ausstellung der Fotografien war. Diese lassen sich jede einzelne einem Werk Rodins konkret zuordnen und stellen ebenfalls den menschlichen Körper in den Mittelpunkt. Da Rodins Werke dem Betrachter individuelle Betrachtungszeiten ermöglichen, war es uns nach der selbstständigen Beendigung der Ausstellung gewünscht, Groningen zu erkunden Als Geschenk des Museums erhielten wir auf Wunsch blaue Beutel mit der Aufschrift des Museums und Genius at Work. Nach dem Besuch Manets Ausstellung in Hamburg im vorigen Jahr wussten wir, dass dies nicht die letzte Ausstellung bleiben wird, die wir besichtigen werden. Obwohl Manets und Rodins Werke sich in ihrer Art unterscheiden, haben sie eines gewiss gemeinsam: Sie sind einzigartig, beeindruckend und definitiv sehenswerte Meisterwerke. |
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(ND) Am Montag, 3.4.2017 führte der 10 Jahrgang in der 3.-6. Stunde einen Projekttag „Vorbereitung Abschlussarbeiten Mathematik“ durch. Die SchülerInnen der E-Kurse wählten zwei thematische Schwerpunkte zur Wiederholung, die von den FachlehrerInnen angeboten wurden: Lösungsverfahren wurden besprochen und an ausgewählten alten Prüfungsaufgaben geübt. Die GrundkursschülerInnen probten den „Ernstfall“ und bearbeiteten die Abschlussarbeit des letzten Schuljahres. Bei der Auswertung konnten sie ihre individuellen Fehler erkennen und erhielten somit wichtige Anhaltspunkte für die weitere Vorbereitung. Am Donnerstag ist dann für alle die letzte Testrunde, bevor am 4.Mai die Abschlussarbeiten im Fach Mathematik geschrieben werden. |
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(RÖ/KL) Gemäß dem genannten Titelmotto, welches einen EU-Leitgedanken enthält, haben die Schüler des 13er Kurses von Frau Kossen Ideen für Motive und Schrift erarbeitet, um die Wand des Kunst-Musik-Gebäudes zu gestalten. Alle am Projekt Beteiligten haben ein Essay über die Geschichte, die Aussage und den Stellenwert von Graffiti-Kunst im öffentlichen Raum erstellt. Die Arbeiten fanden an zwei Freitagnachmittagen statt, so dass die Gruppe auch vertiefendes Know-how zur praktischen Umsetzung ihrer Idee erfahren hat. Die farbenfrohe Gestaltung von der Seite des Extumer Wegs vermittelt einen freundlichen und offenen Eindruck. |
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„Tiko hat ein neues Hobby: Klettern. In der Nähe der Schule ist eine Kletterhalle, die täglich geöffnet ist. Tiko beschließt, an zwei Tagen pro Woche in die Kletterhalle zu gehen, und zwar immer an denselben Wochentagen. Er will aber nicht an zwei aufeinanderfolgenden Tagen klettern. Wie viele Möglichkeiten hat Tiko, seine beiden Klettertage zu wählen?“ Wie bei allen Fragen konnte zwischen fünf Antwortmöglichkeiten gewählt werden: 8 10 12 14 16 Insgesamt 173 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 11 knobelten an 30 Aufgabenstellungen aus allen Gebieten der Mathematik; der Taschenrechner blieb in der Schultasche – Ausdauer beim Probieren und Notieren sowie die Freude am Tüfteln und logisches Denken waren gefragt! Im Mai/Juni bekommen wir von der Humboldt Universität Berlin die Auswertung und erfahren, wer den weitesten „Kängurusprung“ (die meisten richtigen Antworten hintereinander) gemacht hat und damit Schulsieger ist. Alle, die mitgemacht haben, bekommen eine Urkunde und ein kleines Präsent. Die Siegerehrungen in den Jahrgängen finden im Juni statt. |
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Schon wieder hat der blaue Solarflitzer gewonnen. Wieso ist er immer ein bisschen schneller als der graue? Die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs wissen es zu diesem Zeitpunkt längst: Die Schaltung ist entscheidend. Die Solarzellen des blauen Flitzers sind in Reihe geschaltet, die des grauen parallel. Mehr Solarzellen hintereinander bedeutet mehr Power für den Flitzer. Dafür versagt der Blaue komplett, sobald auch nur eine Solarzelle verdeckt ist (simuliert durch „Möwenschiss“), während der Graue fröhlich weiterfährt. Das Solarwettrennen ist ein Teil des Wissenschaftsprojekts „Lass die Sonne an Bord“, an dem die Fünfklässler im Februar und März im Zentrum Natur und Technik (ZNT) teilnahmen. Dabei entdeckten sie spielerisch den Aufbau, die Vor- und Nachteile der beiden Schaltungstypen – das Projektziel des Vormittags war jedoch der Bau eines eigenen solarbetriebenen Bootes. Zuerst muss die Entscheidung getroffen werden, welche Schaltung man verwenden möchte. Dann werden sorgfältig Schaltpläne gezeichnet und die Schaltungen mit den Solarzellen und dem Propellermotor dementsprechend zusammengelötet. Den Höhepunkt bildet dann die Regatta im Wasserbecken mit den fertigen Booten – und natürlich schauen auch einige Möwen dabei zu… Die andere Hälfte der Klasse beschäftigt sich mit einem ganz anderen, aber nicht minder spannenden Thema: „Die Küstenlandschaft, in der wir leben“ heißt der parallel laufende Workshop, der thematisch einen großen Bogen schlägt: Wir starten in den Weiten des Weltraums, wo unsere Erde im Vergleich zur riesigen EEZ-Modellsonne so klein wie ein Tischtennisball ist. Als nächstes kommt der Mond ins Spiel, dessen Rolle die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines niedlichen Mond-Haarreifs auch selbst übernehmen dürfen. Die Anziehungs- und Fliehkräfte zwischen den Himmelskörpern stellt der Projektleiter (die Erde) ganz anschaulich dar: Erde und Mond fassen sich an den Händen und wirbeln umeinander im Kreis herum. Besonders hübsch anzuschauen ist dabei das blaue Röckchen der „Erde“, das die Flutberge symbolisiert. Denn darum geht es hauptsächlich in diesem Workshop: Wie leben wir mit den und trotz der Gezeiten am Meer? Manchmal mit nassen Füßen, stellen die Schülerinnen und Schüler nach der „Sturmflut“ fest, die ihre Modellhäuschen zu nah am Wasser gebaut haben. Am Ende haben sowohl die Boots-, als auch die Deichbauer einiges mitgenommen aus den zwei Vormittagen: In einem ganz anderen Umfeld durfte sich jeder schon als kleiner Forscher oder Ingenieur fühlen, neue Fähigkeiten und Interessen entdecken und nicht nur nebenbei wertvolle Informationen über Ökologie und Naturwissenschaft mitnehmen. |
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Schülerinnen und Schüler der Sportklasse (5b) planen ein Bewegungsangebot für Kindergartenkinder (SB) „Kannst du mir helfen?“ Das Kindergartenkind aus einem Auricher Kindergarten kommt nicht an die Ringe und wendet sich hilfesuchend an die Schülerin aus der Sportklasse der IGS Aurich-West, die die Station mit den Ringen betreut. Sie packt beherzt zu und hebt den Kleinen an die Ringe. „Traust du dich, in den Toaster zu steigen?“ An dieser Station wurden zwei Weichböden hinter der Sprossenwand aufrecht hingestellt. Zwischen diesen Weichböden können die Kindergartenkinder sich wie Toastbrotscheiben herunterlassen und wieder hochklettern. Daneben an den Ringen schwingen die Kinder hängend oder stecken die Beine durch die Ringe und lassen sich anstoßen. Die kleineren Kinder toben sich im Krabbel- und Balancierparcours aus oder rutschen auf der Turnbank herunter, die in einer Sprossenwand eingehängt ist. Dieses Bewegungsangebot haben Schülerinnen und Schüler der Sportklasse des 5. Jahrgangs IGS für Kindergartenkinder geplant und durchgeführt. In der Vorbereitung hierzu mussten die zwei Schülerinnen und die zwei Schüler der 5b sich erst einmal informieren, welche Bewegungsangebote für die Altersgruppe der Kindergartenkinder überhaupt geeignet sind. Hierzu dachten sich die Schüler eigene Stationen aus, wälzten Bücher und sahen sich die Sammlung von bewährten Bewegungsstationen der Kindertagesstätte an. Die Schülergruppe einigte sich auf vier Stationen, damit jeweils ein Schüler eine Station betreuen konnte. An einem Mittwochmorgen stand dann der Unterrichtsgang zur Kindertagesstätte auf dem Stundenplan. Schnell wurden der Toaster, die Ringe, der Bewegungsparcours und die Bankrutsche aufgebaut und die Kinder konnten im Sitzkreis begrüßt werden. Die Kindergartenkinder waren sehr aufgeregt und gingen begeistert an die Stationen. Es wurde geklettert, gerutscht, gesprungen, gekrabbelt und gelaufen bis die Köpfe rot waren und die Schweißperlen glänzten. Die Schüler der Sportklasse übernahmen dabei die Betreuerrolle, indem sie die Kindergartenkinder anleiteten und bei Bedarf unterstützten. Dabei mussten sie auf die jeweiligen Bedürfnisse und Möglichkeiten des einzelnen Kindes eingehen. Nach einer Stunde bauten Schüler und Kindergartenkinder gemeinsam die Stationen wieder ab und trafen sich zu einem abschließenden Sitzkreis. Die Kindergartenkinder waren vom Besuch der Schüler und ihrem Bewegungsangebot begeistert und wünschten sich eine Wiederholung. Für die Schülergruppe der Sportklasse war die ungewohnte Rolle als Planer, Organisator, Helfer und Betreuer eines Sportangebots eine wertvolle Erfahrung. Der Besuch des außerschulischen Lernorts Kindergarten stellte eine hohe Motivation dar. Das Lob der Kindergartenkinder sowie der Erzieher belohnten die Arbeit in der Vorbereitung und der Durchführung. Auch die Schülerinnen und Schüler stellten abschließend fest: „Das müssen wir unbedingt nochmal machen!“. |
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Schüler der Sportklasse unterstützen Kindergartenkinder beim Erwerb des Minisportabzeichens (SB) Seit einigen Monaten verleiht der niedersächsische Landessportbund ein Minisportabzeichen an Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Die erforderlichen Übungen sind in eine Bewegungsgeschichte eingeflochten: Hoppel der Hase und Bürste der Igel müssen zum Geburtstag von Frau Eule am anderen Ende des Waldes. Um dorthin zu gelangen, müssen sie klettern, balancieren, hüpfen, Slalom laufen, am Seil schwingen, einen Hang herunterrollen und unter einem Hindernis hindurchkrabbeln. Angeleitet von Herma Wilms vom MTV Aurich und betreut von Schülerinnen und Schülern der Sportklasse 5b der IGS Aurich-West wollte sich eine Kindergartengruppe eines Auricher Kindergartens den Übungen des Minisportabzeichens stellen. Zuerst wurden die Stationen aufgebaut und die Übungen vorgemacht. Dann konnten die Kinder aktiv werden. Dabei wurden sie an den Stationen von den Schülern der Sportklasse betreut. Die Schüler feuerten die Kinder an, gaben ihnen Tipps, halfen, trösteten und lobten. Alle 20 Teilnehmer legten das Minisportabzeichen ab und erhielten dafür eine Urkunde. Für die Kindergartenkinder waren der Besuch der Schüler und das vielfältige Bewegungsangebot eine gelungene Abwechslung. Den Schülerinnen und Schülern der Sportklasse ermöglichte das Betreuen dieses Sportangebots neue Erfahrungen, die über diejenigen der eigenen körperlichen Bewegung hinausgehen. Sie mussten sich in die Kindergartenkinder hineinversetzen und deren körperlichen und geistigen Möglichkeiten berücksichtigen. Beim Umgang mit den Kindern mussten sie eine Sprache wählen, die die Kindergartenkinder verstehen konnten. Auf diese Weise konnten Empathiefähigkeit und sozialer Kompetenz entwickelt und geübt werden, die von den Schülern in Schule, Sport, Beruf und im gesellschaftlichen Zusammenleben gleichermaßen gefordert werden. |
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