Aktuelles aus dem Schulleben
(HE) Die Schülervertretung führte am vergangenen Mittwoch die erste Schülerratssitzung des Jahres 2018 durch. Eingeladen waren alle Klassen- und Tutoriumssprecher/innen der Schule.
Die stellvertretende Schulleiterin Frau Erdt informierte den Schülerrat über den geplanten Neubau der Schule und führte anhand einiger Grundrissskizzen durch den aktuellen Planungsstand.
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(MG) Auch in Sachen Abschluss-Kleidung legt die IGS Aurich als Fair-Trade-Schule Wert auf fair gehandelte Produkte. Der 10. Jahrgang hat seine Abschluss-Shirts zum Beispiel bei der "Schuldruckerei(Hi5)" in Auftrag gegeben, ein Unternehmen, das ausschließlich Fair-Trade Produkte vertreibt. Im Bild sieht man die Klasse 10g mit ihren gerade eingetroffenen Abschluss-Hoodys. |
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(Karin Böttcher) In der Adventszeit, während der Mittagsfreizeit, lauschten die Schülerinnen und Schüler gespannt den Weihnachtsgeschichten (vorgelesen von Gretchen Nibb). Eine stimmungsvolle Admosphäre durchzog unserer Schulbibliothek. In der Pause erfreuten sich alle mit Genuss an Früchtepunsch und selbst gebackenen Weihnachtsplätzchen aus der Back- und Koch-AG
(Jörg Lütje) Es ist geschafft! Unsere Woche bei der Goldenen 7 auf dem Auricher Weihnachtszauber 2017 haben wir hinter uns und ich behaupte mal, dass es ein voller Erfolg war. Allen fleißigen Helfern möchte ich von ganzen Herzen dafür danken, dass sie ihre freie Zeit für den Förderkreis geopfert haben, also auch für unsere Schule. Mir fehlen fast die Worte, die beschreiben können, wie...
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(MG) Seit diesem Jahr singt unser Schulchor unter neuem Namen: HeartChor. Der Name ist natürlich Programm. So sang der Chor zuletzt in der Adventszeit gleich zweimal für den guten Zweck. Wie im letzten Jahr gestaltete der Chor mit seinem Adventsprogramm die Abschlussandacht beim beliebten Ihlower Lüchtermarkt im stimmungsvollen "Raum der Stille" der Klosterstätte Ihlow. Zahlreiche Besucher waren der Einladung von Pastor Janssen gefolgt, den Tag mit besinnlichen Gedanken und guter Musik ausklinge zu lassen. Neben bekannten Advents- und Weihnachtsliedern in zum Teil jazzig angehauchten bzw. swingenden Sätzen erklangen die eigens für diesen Anlass entstandene Adventsmotette "Advenire" und die strophenweise an barocke, klassische bzw. spätromantische Vorbilder angelehnten Variationen über das Abendlied "Ade zur guten Nacht". Pastor Janssen verabschiedete die Sängerinnen und Sänger des Chores mit den Worten: "Euer Singen hier beim Lüchtermarkt kann von mir aus gerne zur Tradition werden." Die Zuhörer dankten es dem HeartChor mit anhaltendem Applaus. Am gestrigen Abend brachte der Chor mit seinem Adventsprogramm diese vorweihnachtliche Stimmung ins Hospizhuus in Leer und erfreute damit die Bewohner. Auch hier wurde der Chor eingeladen, seinen Besuch im nächsten Jahr nochmal zu wiederholen. Dem kommen wir gerne nach! |
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(Mara Langenberg, Schülersprecherin) In der Weihnachtszeit gab es für uns, die Schülervertretung, einiges zu tun, da wir es uns zur Aufgabe gemacht haben, ein bisschen Weihnachtsstimmung in die Schule zu bringen. Hierfür musste zunächst geschmückt werden. Dies geschah in der Sekundarstufe I mit der tatkräftigen Unterstützung von Frau Vrba, und in der Sekundarstufe II mit der finanziellen Unterstützung einiger Schüler sowie der Sek II-Leitung, welche den Weihnachtsbaum stellte. Darauf folgte die Nikolausaktion, welche auch bereits schon im letzten Jahr durchgeführt wurde. Diese wurde ins Leben gerufen, um Freunden zu Nikolaus einen Gruß zu senden und dadurch zusätzlich krebskranken Menschen zu helfen. Dies funktioniert, indem man für 0,50 Euro eine Grußkarte kauft und diese mit einem persönlichen Gruß ausfüllt. Danach geht die Karte zurück zu uns, damit wir diese dann am Nikolaustag (dem 6. Dezember) mit einem Schokoladen- weihnachtsmann an den genannten Empfänger verteilen. Das gesammelte Geld wird daraufhin an den Verein LEUKIN gespendet, welcher sich gegen Blutkrebs einsetzt. Dies geschieht, indem viele Typisierungsaktionen unter dem Motto der DKMS "Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein." ablaufen. Da diese Typisierungen jedoch sehr teuer sind, spendeten wir die Einnahmen der Nikolausaktion, damit dieser Verein weiterhin viel Gutes tun kann. Als Höhepunkt der diesjährigen Weihnachtszeit planten und veranstalteten wir einen Adventsflohmarkt. Dieser fand am Samstag, den 16.12.2017 statt und diente ebenfalls der Kooperation mit LEUKIN. Hierbei konnten die Besucher nicht nur an den Ständen der Privatpersonen viele tolle Dinge kaufen, sondern sich auch zum Beispiel bei Ständen der Peergroup, dem Jugendrotkreuz und weiteren inspirieren lassen oder sich bei dem Stand von LEUKIN typisieren zu lassen. Kinder konnten zudem mit Frau Gertjes basteln, Herrn Hellmann und seine Modellbahngruppe besuchen, oder mit ihren Eltern umherlaufen. Gleichzeitig gab es ein buntes Programm an musikalischen Darbietungen von unseren Bläserklassen, dem Lehrerensemble und Daniel Balzereit aus Jahrgang 12, welcher unermüdlich sein Können am Flügel bewies. Der Tag war ein sehr harmonisches Geschehen mit gut gelaunten Menschen und viel Freude bei allen Beteiligten. Auch an kulinarischen Spezialitäten mangelte es nicht. Man konnte sich mit Waffeln, Kuchen , Punsch, Tee, Kaffee oder auch Bratwurst sättigen. Das insgesamt eingenommene Geld, welches durch die Flohmarktstandgebühren, die Wahlpflichtkurse Twelsiek und Vrba mit ihren tollen Angeboten, die Schülerfirma, die für perfektes Catering gesorgt hat, Kuchen- und Waffelstände der SV, Maximilians Weihnachtswurst, die Peergroup Aurich, Herr Reitmeyer und seine Bastelarbeiten, die Fotos mit dem Weihnachtsmann, eine Spende vom Förderkreis und einige private Spenden zusammenkam, summierte sich auf rund 1000 Euro. Diese Summe ging ebenfalls an LEUKIN, wobei die Helfer dieses Vereins uns enorm glücklich mitteilten, dass sie 41 Typisierungen durchführen konnten. Insgesamt könnte man sagen, dass die diesjährige Weihnachtszeit eine arbeitsreiche, produktive aber auch freudvolle Zeit war und wir hoffen, ähnliches auch in den kommenden Jahren durchführen zu können. Ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr, wünscht eure SV! |
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(GZ) Zum dritten Mal hat sich unsere Schule am Briefmarathon von Amnesty International beteiligt. Zusammen mit Millionen Menschen weltweit schrieben Schüler, Lehrer und Besucher des Adventsflohmarktes Appellbriefe an Staats- und Regierungschefs, um sich für die Rechte und den Schutz von Menschen einzusetzen. Dabei forderten die Briefeschreiber insbesondere das Recht auf freie Meinungsäußerung, faire Gerichtsverfahren und rechtsstaatliche Grundsätze bei polizeilichen Ermittlungen ein. So hoffen alle Beteiligten, dass, wie auch im letzten Jahr, die zahlreichen Briefe Wirkung zeigen und die Achtung der Menschenrechte gestärkt wird. |
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(Aike Gerken, 10d) It all began wit us (the pupils) arriving at the designated room in the KVHS on the 23rd of October, 2017. Once we were there we were handed various recipes. After that the instructor introduced herself. Then she explained the Indian eating customs and said that we would split up into groups. Each group would cook one to three dishes and at the end we would all make a big buffet. After that explanation we walked through the recipes and decided which group would make what. Once everything was settled, everyone started getting the ingredients. I was partnered up with Jelde, Florian, Luca and Neels. We had to prepare three dishes so we split up to make them. Neels and I made a salad and the dessert and the others made a pumpkin soup. While we were all cooking the instructor went around and instructed people on how to do things. After the cooking was done we all cleaned up and set up the buffet. We all began eating and then left after cleaning up after ourselves. To be honest the food wasn’t what I had expected, I had expected something hot that would burn my mouth, but instead I got something that was greasy and a little bit sweet. All in all I think it was fun, but I wouldn’t really do it again. (Sofia Masson, 10d) First we met everybody from our English class at the KVHS in room 322 at two o‘ clock. The cooking instructor, Mrs Rühmann, was waiting for us. She explained what we had to cook fort he next hours. Then she showed us the Indian recipes and the special spices for the Indian meals because they eat very hot (spicy). We were split up in groups and began cooking with the recipes we had chosen. We all had a lot of fun cooking. It was very different food for us. When all were ready we ate what we had cooked. Most of it was very delicious. At the end we cleaned up the big kitchen. My opinion is that it was very fun but I had hoped that we could also try the hot things because we all were there to try the Indian spicy food. It was awesome, thanks. |
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(WB) Im Rahmen einer Feier wurde der Schule die Auszeichnung verliehen. Frau Lücke von Fairtrade Deutschland e.V. überreichte die Urkunde an Schülersprecherin Mara Langenberg. Sie berichtete dabei von den steigenden Nachfrage nach Produkten mit Fairtrade-Siegel Für gute Stimmung sorgte der Chor des 6. Jahrgangs mit zwei Songs. Als Beispiel für die Auseinandersetzung mit dem Thema „Gerechter Handel“ stellten Schülerinnen und Schüler ihre Entwürfe für den neuen Flyer des Weltladens und Plakate vor. Frau Erdt stellte in ihrer Ansprache unsere Wahlmöglichkeiten als Konsumenten heraus.
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(GE) „Draußen hinter den Ideen von rechtem und falschem Tun liegt ein Acker. Wir treffen uns dort. Das ist die ganze Aufgabe. Aber um sie zu erledigen, bedarf es zweierlei Voraussetzungen. Erstens muss man sich treffen wollen. Und zweitens muss man den Acker tatsächlich bearbeiten.“ Mit diesem Zitat des afghanisch-islamischen Mystikers Rumi – entnommen aus Kofi Annans Manifest – endete die hervorragende Theatervorstellung der Landesbühne Wilhelmshaven. Am 21.11.2017 um 19.30 Uhr hieß es für die Jahrgänge 11, 12 und 13 der IGS Aurich, begleitet von ihren Deutschlehrkräften, „Vorhang auf“ in der Auricher Stadthalle. Lessings Nathan der Weise – zu keiner Zeit war die Botschaft dieses „dramatischen Gedichts“ wichtiger und richtiger als zu unserer Zeit. Entsprechend setzte sich die Landesbühne das Ziel, den ursprünglichen Text mit seiner Eindringlichkeit zu erhalten, diesen aber durch den Einsatz von aktuellen Bildern und Videobeiträgen von Leid und Zerstörung aus Kriegsgebieten zu ergänzen. Dies gelang ihnen, ohne den moralischen Zeigefinger zu heben, durch ihr grandioses und extrem wandelbares Bühnenbild auf sehr eindringliche Art und Weise. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr interessiert und an vielen Stellen auch betroffen von der anfänglichen Intoleranz der einzelnen handelnden Figuren, leben wir an unserer Schule doch einen sehr großen Toleranzgedanken, dessen Wichtigkeit ihnen durch dieses Stück noch einmal nachdrücklich ins Gedächtnis gerufen wurde. Abschließend lässt sich festhalten, dass solche Veranstaltungen nicht nur das Gemeinschaftsgefühl der Jahrgänge unterstützen, sondern sie auch – durch die Aktualität, der in der Ringparabel geforderten Toleranz, – den wichtigen Bezug zu ihrer eigenen Lebenswirklichkeit herstellen konnten. Dieser Abend wird allen Beteiligten sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben. |
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(ND) Nachdem im letzten Schuljahr niemand die zweite Runde der Niedersächsischen Mathematikolympiade erreichte, nahmen in diesem Jahr 5 Jungen und ein Mädchen aus den Jahrgängen 5 und 7 an der Klausurrunde teil. Mit viel Ausdauer und Engagement arbeiteten die SchülerInnen vier Schulstunden lang an den vier kniffligen Aufgaben! Dabei mussten viele Fragen beantwortet und alle Überlegungen zu möglichen Lösungswegen aufgeschrieben werden. Für eine gelungenen Bearbeitung winkt eine Einladung zur nächsten Runde in Göttingen! |
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(TI) In der vergangenen Woche trafen sich Jugendliche und ihre Lehrer aus vier verschiedenen Ländern in der Integrierten Gesamtschule Aurich. Die Gäste folgten einer Einladung auf Initiative von W. Tiffert, dem Leiter der Oberstufe der IGS. Er selber holte die Gruppe aus Lugoj in Rumänien am Samstagmorgen mit einem Kleinbus in Dortmund ab und führte sie zwei Tage durch das Ruhrgebiet. Die Gäste waren beeindruckt von der Kreativität, mit der ehemalige Industriekomplexe touristisch genutzt werden und von der Vielfalt der kulturellen Angebote aber besonders von dem vielen Grün, das sie in einer von der Kohle und Schwerindustrie geprägten Region nicht erwartet hatten. Die Gruppe aus Adazi – in der Nähe von Riga in Lettland – nutzte ein besonders günstiges Angebot der baltischen Fluggesellschaft und landete bereits um 8 Uhr morgens am Sonntag in Berlin. Sie entdeckten das Brandenburger Tor, das Holocaust-Mahnmal, den Reichstag und andere Plätze, bevor sie am Nachmittag mit dem Zug nach Leer fuhren und dort abgeholt wurden. Die französischen Gäste aus La Reole in der Nähe von Bordeaux flogen nach Amsterdam und wurden in Groningen abgeholt. Am frühen Sonntagabend empfingen die ostfriesischen Schüler des 11. Jahrgangs ihre Gäste in der IGS. Manche Familien hatten zwei Gäste aus verschiedenen Ländern aufgenommen und so wurde es doch etwas eng zu Hause. Das war aber kein Problem für die Gastfreundschaft. Die Eltern freuten sich über die Offenheit und Freundlichkeit der jungen Menschen und lobten die guten Kenntnisse in Englisch, Französisch und Deutsch. In der Woche diskutierten die Schüler gemeinsam in internationalen Arbeitsgruppen Themen zu Europa und zur Europäischen Union. Ihre Ergebnisse präsentierten sie zum Abschluss allen Schüler des 11. Jahrgangs, die sich dazu im Forum des Oberstufen-gebäudes trafen. Der Kontakt nach Lettland besteht schon seit mehr als 10 Jahren, Rumänien und Frankreich kamen vor fünf Jahren hinzu. Damals wurde erfolgreich ein von der Europäischen Union gefördertes Comenius-Projekt durchgeführt, an dem auch zusätzlich Partner aus den Niederlanden und Polen beteiligt waren. Obwohl von der EU keine Fördermittel für Nachfolgeprojekte – trotz gelungener Antragsformulierung – bewilligt wurden, blieben die Kontakte erhalten und die engagierten Lehrer setzten sich weiter für die gegenseitigen Besuche ein. W. Tiffert fand auch immer wieder andere Förderprogramme des Auswärtigen Amtes, um die Kontakte nach Rumänien und Lettland weiter finanziell zu unterstützen und dadurch Begegnungen junger Menschen zu ermöglichen. Auch die Niederlande und Frankreich gehören zu den schulischen Austauschpartnern der IGS. Nun gibt es Veränderungen und Erleichterungen in den Antragsverfahren und auch deshalb saßen die Lehrer zusammen, um neue ERASMUS-Projekte zu verabreden. Damit wollen sie auch in Zukunft den Austausch fördern und diese wichtigen direkten Begegnungen zwischen jungen Menschen ermöglichen, die sich dabei nicht nur persönlich gegenseitig kennen lernen, sondern auch trotz aller kulturellen Unterschiede Gemeinsamkeiten entdecken und ihre Ideen für eine Zukunft der Europäische Union diskutieren und formulieren. |
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(QT) In einer Festveranstaltung im Schloss Evenburg in Leer wurde unser Wahlpflichtkurs International Youth Meeting am Freitag, 10.11.2107 als Hauptpreisträger mit dem diesjährigen Hans-Beutz-Preis für „Nachhaltige Kontakte, Projekte und Partnerschaften von Schulen und Bildungseinrichtungen des Ems-Jade-Gebietes in Europa“ ausgezeichnet.
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(RÖ) Die beiden Profilkurse Kunst des 12. Jahrgangs haben am Donnerstag, 26.10.2017, eine Exkursion zur Kunsthalle Emden unternommen. In der Malschule der Kunsthalle wurde den Schülerinnen und Schülern das Verfahren des Siebdrucks an der entsprechenden Siebdruckmaschine gezeigt. Anschließend konnten in der Ausstellung beispielsweise Siebdrucke des berühmten Künstlers Andy Warhol erkundet werden. Im Zentrum der Ausstellung standen Kunstwerke rund um das Thema Auto, von Technikbegeisterung, über Mobilität und bis hin zum Kult um das Automobil konnten Installationen, Objekte und verschiedene Bildmedien bestaunt werden. Bilder von zeitgenössischen und populären Künstlern z. B. von Andreas Gursky, Thomas Bayrle und Gerhard Richter sorgten für großes Interesse. Die Schülerinnen und Schüler haben in der Kunsthalle Skizzen erstellt, Präsentationen vorbereitet und eine eigene Führung durch die Ausstellung organisiert. |
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(SL) Das Durchführen von Sprachprüfungen im 6. und 8. Jahrgang in den Fächern Niederländisch, Französisch und Englisch im talendorp (Sprachendorf) gehört mittlerweile zur Tradition unserer Schule. Auch die Einladung der 4. Klassen der Grundschulen zu den Sprachprüfungen in Englisch wird gerne zum Anlass genommen, die „große“ IGS zu besuchen und in kleinen englischen Dialogen zu zeigen, was man kann. Das eigens dafür aufgebaute Sprachendorf mit Marktstand, Arztpraxis, Restaurant, einer Polizeistation, Flohmarkt und einem Campingplatz mit Touristeninformation verleiht den Dialogen einen wirklichkeitsgetreuen Charakter. Weiterhin stellt sich die Bläserklasse den Grundschülern vor und sie bekommen die Gelegenheit an einer Sportstunde in der neuen Sporthalle teilzunehmen. Für ein Frühstück in der Mensa ist ebenfalls gesorgt. Wir wünschen den ca. 300 Grundschulkindern aus den vielen Grundschulen unseres Einzugsgebietes und den etwa 200 Schülerinnen und Schülern des 6. und 8. Jahrgangs für ihre Sprachprüfungen und dem Besuch im talendorp viel Spaß und viel Erfolg! |
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(Jens Lührsen) Das gesellschaftswissenschaftliche Profil des 13. Jahrgangs unternahm, in Begleitung der Tutoren Herrn Dr. Weißer und Herrn Wiebel sowie dem Referendar Herrn Lemke, eine Studienfahrt nach Dresden vom 23. bis 28. Oktober 2017. Die Schülerinnen und Schüler erkundeten neben Sachsens Landeshauptstadt Dresden auch die Stadt Leipzig und Tschechiens Hauptstadt Prag. Ihren Anfang nahm die Studienfahrt am Montag, den 23.10.2017 um 8.00 Uhr in Emden am Hauptbahnhof. Nach wochenlanger Planung und Organisation war der Tag der Abfahrt herangerückt. Die 6-stündige Zugfahrt wurde zum Frühstücken, Schlafen und Entspannen genutzt. Am Nachmittag um 16.00 Uhr war das Ziel erreicht: Dresden (Sachsen). Das Hotel war zentral gelegen, alle Sehenswürdigkeiten waren zu Fuß zu erreichen. Im Anschluss fand eine Stadtführung „Dresdens historische Altstadt“ statt. Die Semperoper, bekannt aus der Radeberger Pilsner Werbung, war ein Ziel der Stadtführung. Nach dem Ende der Stadtführung um 20.00 Uhr war das eigenständige Erkunden der Umgebung möglich. Der Dienstag begann früh, denn bereits um 7.15 Uhr fand das Frühstück statt. Ein Programmpunkt des Tages war der Besuch des Sächsischen Landtages in Dresden. Ein Mitarbeiter des Besucherdienstes informierte die Schüler über den Aufbau, die Arbeitsweise und die Aufgaben des Sächsischen Landtages. Anschließend folgte eine Führung durch das Landtagsgebäude sowie den Plenarsaal. Am Nachmittag stand der Besuch des Deutschen Hygienemuseums an. Die Ausstellung „Abenteuer Mensch“ lud ein zum Staunen, Lernen und Ausprobieren. Das Interesse der Schüler weckte zum einen die Messung der eigenen Hirnaktivität, zum anderen die Bestimmung der individuellen Maximalkraft bei der Kniestreckung. Mit einem gemeinsamen Restaurantbesuch in L´ Osteria ließ der Kurs den Tag ausklingen. Am Mittwoch, den 25.10.2017 stand der Besuch der tschechischen Hauptstadt Prag an. Mit der Ankunft in Tschechien begann die Suche nach einer Bank oder Wechselstube. Die Währung in Prag ist die Tschechische Krone (CZK). 27 Kronen entsprechen etwa einem Euro. Die Stadtführung begann auf dem Wenzelsplatz, der zu den größten Plätzen Europas zählt. Ein Ziel der Führung war die Karlsbrücke, welche die Altstadt mit der Prager Kleinseite verbindet. Die tschechische Hauptstadt lockte mit vielen Einkaufsstraßen, Ladenpassagen und Kaufhäusern. Am Nachmittag erfolgte die Rückfahrt nach Dresden. Am Donnerstag, den 26.10.2017 führte der Weg der Schülerinnen und Schüler in das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden. Das Museum hat den Auftrag, die deutsche Militärgeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart darzustellen. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Leid und die Brutalität des einzelnen Menschen. Die Schüler erhielten eine Führung durch das Museum und konnten Fragen stellen. Am frühen Abend stand der Besuch der Semperoper an. Aufmerksam verfolgten die Schüler Mozarts Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“. |
Am Freitag, den 27.10.2017 brach der letzte Tag der Studienfahrt an. Am Morgen erfolgte die Abfahrt nach Leipzig. Das Ziel der Fahrt war die Studienberatung der Universität Leipzig. Die Schüler erhielten hilfreiche Tipps bei der Studien- und Berufswahl. Im Anschluss erhielt der Kurs eine Führung über den Campus der Universität. Der zweite Programmpunkt des Tages war die Besichtigung des Völkerschlachtdenkmals. Das Wahrzeichen Leipzigs zählt zu den größten Denkmälern Europas. Am Abend fand die Aufführung des Kabarett-Stücks „Agenda 007“ in der Leipziger Pfeffermühle statt. Die Vorführung thematisierte unter anderem den nachlässigen Umgang mit persönlichen Daten im Internet. Mit der Rückfahrt nach Dresden um 23.00 Uhr endete der Tag. Am Samstag, den 28.10.2017 stand die Heimkehr an. Nach einem stärkenden Frühstück traten die Schüler den Weg zum Hauptbahnhof Dresden an. Ihnen stand eine 6-stündige Zugfahrt mit mehrmaligem Umsteigen bevor. Mit der Einfahrt des Zuges in den Hauptbahnhof Emden endeten die Strapazen der Rückkehr. Die Studienfahrt war ein Erlebnis, das positiv in Erinnerung bleibt. |
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(KK, SG) Kunst ist vielfältig und offenbart sich in zahlreichen Formen. Dieser scheinbar trivialen Wahrheit ist das künstlerische Profil der 13. Jahrgangsstufe unter der Leitung von Frau Krützkamp und Herrn Scheibling auf die Spur gegangen. Mit großer Neugier im Gepäck begann man diese Spurensuche bei einer Stadtführung im Herzen Leipzigs, die von Kultur und ein wenig Geschichte geprägt war. Goethe und Bach, Nicolaikirche und Thomaskirche, Revolution und Auerbachkeller, die Stadt hat eine bewegte Geschichte und noch heute viel zu bieten. Der Dienstag wurde am Vormittag von Kunst geprägt, indem wir das ''Museum der bildenden Künste'' besucht haben. Dort haben wir uns verschiedene Ausstellungen angesehen und eine Einladung von der Künstlerin Petra Mattheis zu ihrer Vernissage am Donnerstagabend erhalten, ein großer Glücksfall für unsere Tour. Im zweiten Teil des Tages haben wir das zeitgeschichtliche Forum besucht und dort eine Führung durch die Geschichte Leipzigs in der Nachkriegszeit, zu Zeiten der DDR und auch nach dem Mauerfall bekommen, was uns diese Zeit greifbarer gemacht hat. Am Mittwoch sahen wir bei einer exklusiven Führung vormittags in der Hochschule für Grafik und Buchdruck verschiedene Werkstätten und Verfahren an, die angehende studierte Künstlerinnen und Künstler gelehrt bekommen. Zudem wurden uns die Anforderungen der Hochschule erklärt, um dort studieren zu können. So konnten wir einen direkten Einblick in die Welt der akademischen Kunst erhalten. Im Kontrast dazu haben wir hiernach unter Vermittlung der Leipziger Künstlerin Marlet Heckhoff ein Atelier in einer alten Fabrik besucht, die „Pilotenküche“, wo drei Monate lang internationale Künstlerinnen und Künstler arbeiten und sich gegenseitig ihre Werke vorstellen. Hier sahen wir den Künstlern zu und konnten uns direkt mit ihnen austauschen. Anschließend waren wir in der Baumwollspinnerei, ebenfalls ein altes Fabrikgelände, wo wir uns verschiedene Ausstellungen angesehen haben, die dort in zahlreichen Räumen untergebracht sind. Danach sind wir ins nicht weit entfernte Kunstkraftwerk gegangen, wo viel mit Illusion und auch den eigenen Sinnen gespielt wurde. Unsere Spurensuche war damit noch lange nicht beendet. Das Bauhaus ist vielen ein Begriff, aber was alles dort genau passiert ist, was es mit den Meisterhäusern auf sich hat und wie und warum man auch eine Arbeitersiedlung entworfen und errichtet hat, dies erfuhren wir am Donnerstag in Dessau bzw. Törten direkt vor Ort. Mit einer sehr engagierten Führerin haben wir diese Orte besucht und erkundet, so dass wir eine der in der Geschichte weltweit wirkmächtigsten Kunst-, Design- und Architekturinstitution hautnah kennengelernt haben. Abends sind wir dann zur Vernissage gegangen, die einen gelungenen Abschluss zu unserer Spurensuche gebildet hat. Nach der Vernissage hatten wir einen gemeinsamen Abschlussabend, den wir auch brauchten, um unsere zahlreichen Erlebnisse Revue passieren zu lassen. Was ist jetzt Kunst? DIE Antwort haben wir nicht gefunden, aber dafür zahlreiche neue Eindrücke erhalten, die uns ihr ein bisschen nähergebracht haben. |
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