Aktuelles aus dem Schulleben
Rumänien Austausch

Rumänien Austausch
Durch eine großartige Möglichkeit haben 16 Schüler der IGS Aurich-West die Chance ihr Leben mit 10 Schülern und Schülerinnen aus Rumänien zu teilen. Das Thema, welches die jungen Jugendlichen in dieser Woche begleitet, ist unter anderem erneuerbare Energie. Intensiv wurde schon vor dem Empfang der Austauschpartner das Thema verinnerlicht.
Ein schönes und oft nicht so bekanntes Land. Rumänien ist im östlichen Europa. Es liegt zwischen Bulgarien, Serbien, Ungarn, Ukraine, Moldawien und dem Schwarzen Meer. Es ist eine damalige Provinz vom Römischen Reich, sie wurden von dem Römern in vielen Richtungen geprägt. Sowohl in kultureller und sprachlicher Sinne als auch bei der Namensgebung. Früher lautete er Romänien mittlerweile aber Rumänien.

Ein faszinierendes Land
In Rumänien leben 22 Mio. Menschen davon sind 89% Rumänien, 7% Ungarn, 2,5% Roma und 0,3% Deutsche. Die Amts- und Landessprache ist Rumänisch, denn noch sprechen 1,5 Mio. Menschen ungarisch und 60 000 sprechen deutsch. Es gibt sogar eine deutsche Tageszeitung. Die Währung ist Leu und 100 Bani sind 1 Leu. Außerdem sind 40% in der Landwirtschaft beschäftigt.
Bukarest ist die Hauptstadt Rumäniens aber der mit bekannteste Ort ist Siebenbürgen oder auch Transsilvanien genannt. Transsilvanien kennen viele aus Vampiregeschichten, die bekannteste ist Dracula. Siebenbürgen klingt sehr deutsch und das liegt daran, dass vor 850 Jahren Rheinländer nach Rumänien kamen und dort 7 Siedlungen gegründet haben.
Eigentlich ist Rumänien seid 8.12.1861 unabhängig, doch im 2.Weltkrieg wurde Rumänien aufgeteilt. Danach gründeten die sowjetischen Sieger 1947 in Rumänien eine kommunistische Volksrepublik. Nicolae Ceaususcu kam von 1965 bis 1989 an die Macht, doch es war eine Diktatur. 1989 erhob sich jedoch das Volk dagegen und er und seine Frau wurden hingerichtet.
Langsam wurde Rumänien zu einer Demokratisch Republik. 2001 begannen die Verhandlungen um den Beitritt in die EU, 2007 ist Rumänien dann der EU beigetreten. Leider ist Armut und Kriminalität immer noch ein großes Problem.
Dajana Harms und Anna Freimuth
Kontaktmöglichkeit
Herr Tiffert (pensioniert)
Protest gegen Kürzungspläne der Landesregierung in den musisch-künstlerischen Fächern
| (KK) Die Fachgruppe Kunst und Musik macht zu Beginn der Gesamtkonferenz auf die von der Landesregierung beabsichtigte Kürzung der musischen Fächer in Jahrgang 11 aufmerksam. Der inzwischen landesweit formulierte Protest richtet sich gegen das Vorhaben, das einen bitteren Einschnitt in die kulturelle Bildung vorsieht. Laut Gesetzesentwurf soll an niedersächsischen Oberstufen in Jahrgang 11 die Stundentafel von zwei Stunden Musik und zwei Stunden Kunst auf nur eine Stunde Kunst und eine Stunde Musik gekürzt werden. Der Gesetzesentwurf befindet sich noch bis Anfang April in der Anhörung. |
|
|
|
Jahrgang 13 trifft Jahrgang 5
|
(DO) Nun endet demnächst die Schulzeit unserer anstehenden Abiturienten und Abiturientinnen. Wie sehen sie ihre neunjährige Schulzeit auf der weiterführenden Schule rückblickend. Lief alles so, wie sie sich es vor neun Jahren vorgestellt haben? Gab es Brüche und Wandlungen? Wann wurde aus dem Wunsch das Ziel, das Abitur zu erreichen? Unsere Fünftklässler sind nun über ein halbes Jahr an unserer Schule. Sie haben sich eingelebt. Auch sie haben Wünsche, Hoffnungen aber auch Fragen an ihre Schullaufbahn. Seit einigen Jahren gibt es deshalb an unsrer Schule eine kleine, aber feine Austauschveranstaltung genau zu dieser Thematik unter dem Motto „Jahrgang 13 trifft Jahrgang 5“. Am Freitag, 20.03.2015, war es wieder so weit, unsere 13ner besuchten die Schüler/-innen des 5. Jahrganges in ihren Klassen, um zu berichten, um Tipps zu geben, aber auch um Wünsche zu erfahren und Fragen zu beantworten. Alles Wichtige an Ratschlägen und Tipps, an Wünschen und Fragen wurde dabei notiert und in einer Schatzkiste deponiert. Diese Kiste wird nun fünfeinhalb Jahre aufbewahrt und am Ende des dann zehnten Jahrganges geöffnet. Auf diese Weise können sich unsere heutigen Fünftklässler an ihre Einstiegsphase im Schuljahr 2014-2015 erinnern und eine Zwischenbilanz auf dem Weg ins Berufsleben ziehen. Mal schauen, wie tiefgreifend und aussagekräftig die Tipps der Oberstufenschüler/-innen waren. Man kann gespannt sein. Übrigens: Die Aktion wird mit umgekehrten Vorzeichen am Donnerstag, 16.04.2015, unter dem Motto „Jahrgang 5 trifft Jahrgang 13“ fortgesetzt. An diesem Tage werden dann die Fünftklässler ihren Gesprächspartnern/Gesprächspartnerinnen die Abschlusszeugnisse 13.2 im Forum der Sekundarstufe II überreichen. |
|
|
|
Niederländisch-Austausch Jahrgang 8
| (KN) Der Niederländisch-Austausch des 8. Jahrgangs der IGS Aurich-West fand am Dienstag, den 03.03.2015 bis zum Donnerstag, den 05.03.2015 statt. Die Austauschpartner aus den Niederlanden (Stadskanaal) kamen gegen 12 Uhr in Aurich an. Da die meisten von uns schon per Mail Kontakt hatten, waren wir uns nicht so ganz fremd und begannen ziemlich schnell, miteinander zu reden. Die Atmosphäre war von Anfang an recht locker. Als erster Programmpunkt war eine Stadtrallye durch Aurich geplant. Auf dem Weg in die Stadt fing es dann so heftig angefangen zu regnen, dass die geplante Stadtrally buchstäblich ins Wasser viel. So schlimm fanden wir das gar nicht. So konnten wir Aurich in Kleingruppen auf eigene Faust erkunden. Einige sind in der Stadt geblieben, andere sind in den Carolinenhof gegangen, um sich dort aufzuwärmen. Nachmittags wurden wir dann von unseren Eltern abgeholt und hatten den Abend frei, um sich besser kennen zu lernen. Zuhause haben wir einen Film geschaut, Spiele gespielt oder Xbox, Ps4 gespielt. Am Mittwoch, den 04.03., waren die Niederländer in den ersten beiden Stunden mit im Unterricht und hatten die Möglichkeit, Unterricht in der IGS zu erleben. Anschließend stand schwimmen auf dem Programm, im 'De Baalje'. Leider mussten wir schon nach zweieinhalb Stunden aus dem Wasser, da wir um halb vier beim Bowlen im Carolinenhof angemeldet waren. Das Bowlen war wie immer der 'Renner'. Alle hatten viel Spaß und niemand hatte mehr Hemmungen, in der Sprache des Anderen zu reden. Nach dieser ausreichend sportlichen Ertüchtigung ging es zur Pizzeria „La dolce Vita“ . Da das Essen vorbestellt war, hatte jeder nach 45 Minuten seine Pizza. Am nächsten Tag, der auch der letzte war, sind wir mit dem Bus ins Klimahaus nach Bremerhaven gefahren. Dort angekommen, wurde uns ein Vortrag gehalten und ein kurzer Film gezeigt. Wir konnten die Taschen in „Wagons“ abladen und los ging's: ab durch den Regenwald, die eisige Arktis und viele anderen Länder entlang des 8. Längengrades. Nach der Tour haben sich einige im Souvenir-Shop noch Andenken oder ein Abschiedsgeschenk gekauft. In Aurich angekommen wurden die zwischengelagerten Taschen geholt, noch schnell ein Gruppenfoto gemacht, und schon saßen die niederländischen Schülerinnen und Schüler im Bus in Richtung Stadskanaal. Nach einem zum Teil tränenreichen Abschied freuen wir uns schon auf ein Wiedersehen im Juni. |
|
|
|
Tagsüber im Museum
| (GI) Herzlich Willkommen im Einwohnermeldeamt! Haben Sie eine Sehschwäche? Darf es noch etwas mehr sein? Kaufen Sie Zuckerwatte, besuchen Sie den Hör-Salon! Am Freitag, dem 13. März, besuchte die Sprachlernklasse der IGS Aurich-West das Auricher „MachMitMuseum“. Hier wurden alle Sinne in die Pflicht genommen und der deutsche Alltag praktisch erfahrbar. Die Schülerinnen und Schüler, die überwiegend einen Flüchtlingshintergrund haben, konnten hier ganz unbeschwert im Dunkeln tappen und ihren Tastsinn ausprobieren, ebenso wie der „Supi-Markt“ und die Arztpraxis zum Rollenstudium anregten. Ob als Verkäuferin oder Ärztin, Bürgermeister, Bibliothekar und Kiosk-Betreiberin- viele Rollen konnten mit lebensnah gestalteten Elementen nachgestellt werden. Mit Lupen und Insektenbrillen wurden die Augen untersucht und in der „Mucki-Bude“ die Fitness trainiert. Am Ende waren sich alle einig: So eine tolle Ausstellung besuchen sie gerne wieder! Dass die Kinder und Jugendlichen diese Möglichkeit des praktischen Vokabelanwendens nutzen konnten, verdankten sie der Großzügigkeit des Museums, das den Eintritt spendierte. Wir bedanken uns! Das Bild zeigt die Gruppe in Begleitung der Klassenlehrerin Ihna Grensemann und der Praktikantin Janna Wochnik in der Umkleide des „Näh-Studios“. |
|
|
|
Viel besser als Schule! Oder doch nicht? 59 Schülerinnen und Schüler im Praktikum an der Kreisvolkshochschule und an der Handwerkskammer in Aurich
|
(MY) Im ersten Halbjahr dieses Schuljahres nahmen 60 Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs an der Kreisvolkshochschule in Aurich im Rahmen der SIB (Systematisch-Individuelle Berufsorientierung) an zwei Tagen an einer Potenzialanalyse teil, in der Schlüsselkompetenzen wie Methoden-, Sozial- und Personalkompetenzen gezeigt werden konnten. Jetzt nahmen diese Schülerinnen und Schüler zwei Wochen lang (9. – 20. Februar 2015) Einblick in jeweils vier von ihnen gewählten Berufsfeldern an der Kreisvolkshochschule und an der Handwerkskammer in Aurich. In kleinen Gruppen (höchstens 10 Schülerinnen und Schüler) testeten sie ihre praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten jeweils 2 ½ Tage in den Berufsfeldern Restaurantfach, Farb- und Raumgestaltung, Alten- und Krankenpflege, Gartenbau, Mediengestaltung, Informationstechnologie, Holztechnik, Tiefbau, Büro und Verwaltung, Hochbau, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Küche, Hauswirtschaft, Kfz-Technik, Elektrotechnik, Metalltechnik, Friseur/ Kosmetik und Handel und Verkauf. Dabei mussten sich die Schülerinnen und Schüler durchaus mit Anforderungen auseinandersetzen, die mit denen, die in der realen Arbeitswelt gestellt werden, vergleichbar waren. Jeden Tag von 8 – 15 Uhr konzentriert und präsent zu sein – das fiel vielen schon sehr schwer, zumal in einigen Bereichen auch körperlich gearbeitet werden musste. Die betreuenden Lehrkräfte mussten bei einigen Schülerinnen und Schülern das eine oder andere Mal trösten und Mut zusprechen, andere durchliefen alle Berufsfelder aber auch ohne Probleme und mit viel Eifer und Engagement und waren zum Teil über sich selbst erstaunt. Aufgrund der Grippewelle und der ungewohnten Anstrengung waren leider nicht alle Schülerinnen und Schüler an allen Tagen an der Kreisvolkshochschule und an der Handwerkskammer anwesend, der Großteil konnte aber am Freitag, 20.2.2015 voller Stolz mitteilen: „Ich habe durchgehalten!“ Einige wollten am liebsten gleich eine Berufsausbildung anfangen, andere freuten sich aber auch darauf, wieder „gemütlich und in Ruhe“ in der Schule sitzen zu können. Die Auswertungsbögen zeigen, dass fast alle die Arbeit in den Berufsfeldern als sehr hilfreich in Bezug auf die Berufsorientierung erlebt haben – auch wenn einige erkannt haben, dass sie sich eine Ausbildung in den von ihnen gewählten Berufsfeldern nicht vorstellen können. Jetzt sind alle sehr gespannt auf die Rückmeldungen der Anleiterinnen und Anleiter – in der Woche vom 16. – 20.3.2015 finden die Auswertungsgespräche statt, in denen den Schülerinnen und Schüler auch ihre Zertifikate überreicht werden. Jetzt steht erst einmal wieder die Schule im Vordergrund – bis zum Betriebspraktikum in Jahrgang 9!
|
|
|
|

