Aktuelles aus dem Schulleben
Studienfahrt der gesellschaftlichen Profile nach Dresden (12. bis 17. Oktober 2015)
| (Mara Weber, Jane, Ringering, WA/HC/FR) Am 12.10.2015 startete die Studienfahrt der beiden gesellschaftlichen Tutorien nach Dresden, welche in sechs Tagen ein vielseitiges Programm lieferte. Auf dem Programm standen außerdem zwei Tagesausflüge nach Prag und Leipzig. Nachdem die Hotelzimmer bezogen und die Koffer geleert wurden, konnten die ereignisreichen sechs Tage starten. Über die ganze Woche hinweg lernten wir unterschiedliche Stadtviertel kennen: Die historische Altstadt oder die Äußere Neustadt, die heute als Szeneviertel der Stadt gilt, in dem viele Studenten leben. Neben einer Führung zu den historischen Plätzen wurden die Tutorien auch Zeugen einer PEGIDA-Demonstration. Beim Tagesausflug nach Prag konnten wir dank einer Führung einiges über die Stadt erfahren und auch traditionelle Spezialitäten probieren, wie etwa die Zimtrollen. Die Kälte, die uns in Prag entgegnete, da es bereits geschneit hatte, ließ viele den gepackten Kofferinhalt überdenken, der nicht auf Schnee ausgerichtet war. Die Mehrheit der Programmpunkte beschäftigte sich mit politischen oder historischen Fragestellungen und war insbesondere vor dem Hintergrund des nahenden Abiturs gewinnbringend. Mit einem Besuch im Landtag Sachsen wurde den Schülern die Möglichkeit gegeben, Politik von Nahem zu betrachten und zwei Landespolitiker im Rahmen einer Fragestunde auch live zu erleben. Die Mehrheit der Schülerfragen beschäftigte sich dabei mit PEGIDA und den möglichen Ursachen für ein Erstarken rechtspopulistischer Gruppierungen gerade in Sachsen. Für viele gehörte diese Art der Begegnung mit Politik zu den Highlights der Kursfahrt. In der Gedenkstätte Münchner Platz erfuhren die Kurse etwas über die politische Strafjustiz und ihre Opfern während der nationalsozialistischen Diktatur, der sowjetischen Besatzungszeit und der frühen DDR – in der gesamten Zeit wurden die Räumlichkeiten als Gerichtsort, Haftanstalt und Hinrichtungsstätte genutzt. Dem Thema Erinnerungskultur widmete sich der Besuch des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig. Sportliche Betätigung war hier Teil des Programms, da für die Besichtigung 500 Stufen erklimmt werden durften. Auch wenn dies anfangs nicht auf eine kollektive Begeisterung stieß, wurden alle auf der Aussichtsplattform entlohnt. Mit einen schönen Blick auf Leipzig. Nicht nur die schöne Aussicht wurde genossen, denn der Tagesausflug wurde mit einem Besuch im Kabarett „Leipziger Pfeffermühle“ beendet. Zunächst nicht vorstellen konnten wir uns, was uns im „Deutschen Hygienemuseum“ erwarten würde. Hier gab es Räume zum „gläsernden“ Menschen, zum Leben und Sterben, zur Sexualität oder auch zur Schönheit und Bewegung des Menschen. Das Militärhistorische Museum beschäftigte sich nicht wie erwartet mit Waffentechnik, Schlachten und Siegesparaden, sondern mit der Kulturgeschichte der Gewalt und bot so auch dank zahlreicher Kunstwerke eine völlig neue Sichtweise. Die Führungen in den beiden Museen gehörten zu den Höhepunkten der Fahrt, da diese qualitativ hochwertig waren und Interesse weckten. Als krönenden Abschluss ging es dann am letzten Abend in die architektonisch beeindruckende Semperoper, in der wir die Oper „Elektra“ von Richard Strauß sahen. Schließlich gab es an den Abenden Gelegenheit, das Abendleben Dresdens zu erforschen. Insgesamt überraschte Dresden auch viele Skeptiker positiv und wird den Teilnehmern als letzte Kursfahrt der Schullaufbahn in guter Erinnerung bleiben.
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Geordnetes Lernen zu einem katastrophalen Thema - Methodentag Jahrgang 6 „Recherche“ zum Thema Naturereignisse
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(FR, WB, Fotos: HR) |
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IKEA und das Klima - Methodentag Visualisierung
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(KR, OT, WB) Mit Hilfe eines Lernplakates zielsicher präsentieren – so lautete das Thema des Methodentages Visualisierung im 7. Jahrgang. Das Lernplakat als Methode, das Thema Klimazonen der Erde als Inhalt. Vom Fachbereich Musisch-kulturelle Bildung verantwortet und vom Fachbereich Gesellschaftslehre unterstützt, machten sich die Schülerinnen und Schüler in ihren Klassen an die Arbeit. Zuerst wurde geklärt, wie man ein Plakat sinnvoll gestaltet, im Anschluss wurden in Kleingruppen die Inhalte zu den einzelnen Ländern erarbeitet. Dann ging es an die eigentliche Aufgabe – Plakate gestalten. |
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Projekttag der neuen Schülervertretung 2015
(GZ) Am 9. November fand ein Projekttag für die neue Schülervertretung statt. Die SV-Beraterin Frau Gerz hatte neben den beiden Schülersprechern und den Mitgliedern im Schulvorstand auch die weiteren Schülervertreter in der Gesamtkonferenz dazu eingeladen, insgesamt nahmen 10 Schüler und Schülerinnen an dem Projekttag teil.
Projekttag der neuen Schülervertretung
(GZ) Am 9. November fand ein Projekttag für die neue Schülervertretung statt. Die SV-Beraterin Frau Gerz hatte neben den beiden Schülersprechern und den Mitgliedern im Schulvorstand auch die weiteren Schülervertreter in der Gesamtkonferenz dazu eingeladen, insgesamt nahmen 10 Schüler und Schülerinnen an dem Projekttag teil.
Lugoj und Aurich
| Die Integrierte Gesamtschule in Aurich in und das Colegiul National Coriolan Brediceanu in Lugoj in Rumänien pflegen seit 2012 eine Partnerschaft. Diese Partnerschaft erwuchs aus einem Comenius-Projekt, das vom Sommer 2012 bis 2014 stattfand und an dem Schulen aus La Reole in Südfrankreich, aus Stadtskanaal in den Niederlanden und Adhazi in der Nähe von Riga in Lettland beteiligt waren. In der Woche vom Sonntag, den 1. November bis zum Samstag, den 7. November waren zehn Schülerinnen und Schüler mit Frau Fuchs und Herrn Tiffert unterwegs nach Lugoj in Rumänien. Mit einem Zwischenstopp in Budapest, einer Zugfahrt von dort nach Timisoara und einer Übernachtung dort, dem Besuch der Vest Universität und einer weiteren kurzen Zugfahrt trafen sie am Dienstag, den 3. November in Lugoj ein und wurden herzlich empfangen. In den nächsten drei Tagen gab es eindrucksvolle Erfahrungen in der Schule, in Lugoj und auf einer Exkursion an die Donau zum Eisernen Tor und dort zum größten Wasserlaufkraftwerk an der Donau, das dort 1972 von Serbien und Rumänien errichtet wurde und seitdem zu gleichen Teilen für die Versorgung mit Elektrizität genutzt wird. In der Nähe befindet sich die Statue des Dakerkönigs Decebalus. Mit 40 Metern Höhe ist sie die höchste Felsskulptur Europas und ist am Donauufer im Naturpark Eisernes Tor von dem Rumänen Iosif Constantin Dragan in Auftrag gegeben und von zwölf Bildhauern in der Zeit von 1994 bis 2004 fertiggestellt worden. Der Kontakt soll auch in Zukunft unabhängig von Europäischen Projekten weiter bestehen. Dazu setzen beide Schulen auf die Förderung durch den Pädagogischen Austauschdienst und andere Stellen und Sponsoren in Deutschland und Rumänien. Dank gilt vor allem den Leitungen der beiden Schulen und den Lehrkräften, die dieses Projekt unterstützen und ganz besonders den Schülern und Eltern beider Schulen, die mit ihrer Gastfreundschaft eine solche Begegnung ermöglichen. Für die jungen Menschen ist die Pflege dieses Kontaktes und auch der weiteren Partnerschaften mit Schulen in anderen Ländern der Europäischen Union eine große Chance aber auch eine Aufgabe, die sie mit Verantwortung übernehmen. Sie begegnen einander mit Offenheit und Toleranz, lernen die Kultur und Geschichte der anderen kennen und setzen sich dafür ein, dass wir alle auch in Zukunft friedlich in einem vereinten Europa zusammenleben. Ganz nach der Idee der Europäischen Union: unity in diversity |
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